Kukacka: BMVIT delegiert Umweltverträglichkeitsprüfung für B 309 und Autobahnanschlussstelle Enns West an Oberösterreich

Delegation bringt Zeit- und Kostenersparnisse

Wien (OTS) - Mit 13. März wurde das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP-Verfahren) für die A1 Autobahnanschlussstelle Enns West an den Landeshauptmann und somit an das Land Oberösterreich delegiert. "Damit haben wir nicht nur dem oberösterreichischen Wunsch entsprochen, sondern darüber hinaus auch sicher gestellt, dass das UVP-Verfahren für die Anbindung der neuen B 309 (Steyrer Strasse) in die A 1 mittels der neuen Anschlussstelle Enns West (km 157 der A 1, Bereich Eckmayrmühle) in einem konzentrierten Verfahren gemeinsam abgewickelt werden kann", betonte Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka.

Auch in der bisherigen Verwaltungspraxis sind schon einzelne Umweltverträglichkeits-prüfungsverfahren für Anschlussstellen (somit UVP im vereinfachten Verfahren) an Landeshauptleute delegiert worden, da damit Zeit- und Kostenersparnisse zu erwarten sind. "Da die Anschlussstelle Enns West als Bundesstraßenvorhaben in direktem Zusammenhang mit dem Landesbauvorhaben der B 309 steht, für welches ebenfalls eine Umweltverträglichkeitsprüfung, und zwar bei der OÖ LReg als UVP-Behörde durchzuführen ist, erscheint eine Delegation besonders zweckmäßig. Durch die Delegation des Bundesverfahrens an den LH können beide UVP-Verfahren (für das Landesbau- und für das Bundesbau-vorhaben) beim Amt der OÖ LReg parallel geführt werden. Damit sollte auch der geplante Baubeginn im November 2007 sicher gestellt sein", schloss Kukacka.

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