BZÖ-Wittauer zu NÖ-Straßenprojekte: absurde Kritik der Grünen

Güter mit dem Bus von Wien nach Brünn?

Wien (OTS) - "Die Realitätsferne der Grünen wird langsam sprichwörtlich", kommentierte BZÖ-Verkehrssprecher Klaus Wittauer die Kritik der NÖ-Grünen an den wichtigen Straßenprojekten Weinviertel-Schnellstraße und Marchfeld-Schnellstraße. Diese seien Lebensadern für die wirtschaftlichen Beziehungen mit Tschechien und der Slowakei und könnten nicht einfach mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt werden.****

"Die Grünen haben statt handfester Argumente nur abgeschmackte Platitüden und banale Gemeinplätze zu bieten - jämmerlich. Offenbar ist kein Teller klein genug, als dass die Grünen über dessen Rand blicken könnten", so Wittauer.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung für den Handel mit den Nachbarländern seien diese Verkehrswege auch Entlastung für die transitbelasteten Ortschaften und eine Erleichterung für viele Pendler, aber auch für Touristen, die nach Österreich kommen wollen. Gerade für die Standortqualität im Weinviertel sei die internationale Anbindung und Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität besonders notwendig, eine tragfähige Verkehrsverbindung von Wien nach Pressburg ein Gebot, dass eigentlich seit über 10 Jahren bestehe. BZÖ-Vizekanzler Hubert Gorbach habe das als verantwortungsvoller Infrastrukturminister erkannt und jene nötigen Schritte eingeleitet, die sozialistische Verkehrsminister ein Jahrzehnt lang verschlafen hätten. Außerdem hätten beide Infrastrukturprojekte einen hohen Beschäftigungsnutzen für die Region: allein die Bauphase bedeute 8350 Arbeitsplätz. 3000 zusätzliche Jobs seien durch künftige Betriebsansiedlungen zu erwarten, davon 2.000 im Marchfeld und 1.000 im westlichen Weinviertel.

Wittauer: "Wer hier von "unnötigen Autobahnen" spricht, beweist, dass er nicht nur nicht weiß worum´s überhaupt geht (es handelt sich um Schnellstraßen, Anm.), sondern fördert auch die eigene Ignoranz gegenüber infrastrukturpolitischen Notwendigkeiten zutage, an denen kein Ernstzunehmender zweifelt. Güter in Hinkunft mit dem Bus nach Brünn zu transportieren, wie es den Grünen offenbar vorschwebt, ist sicher keine Alternative." (Schluss)

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