BZÖ - Achleitner: SPÖ hat in Familienpolitik jahrzehntelang versagt!

Wien (OTS) - "Was hat Barbara Prammer als Frauenministerin für die Frauen wirklich getan, dass sie sich jetzt berufen fühlt, die Errungenschaften der letzten sechs Jahre in der österreichischen Familienpolitik krankzujammern. Die SPÖ hat in der Familienpolitik jahrzehntelang versagt. Es gab zu wenige Kinderbetreuungsplätze, das Karenzgeld wurde nur einer privilegierten Gruppe ausbezahlt. Erst wir haben die familienfeindliche Politik beendet, mit dem Kinderbetreuungsgeld die Anzahl der Bezieher verdoppelt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Dazu muss man sich nur ein paar Zahlen verdeutlichen. Von 1995 bis 2001 sank die Geburtenrate um 14,9 Prozent. Dank unserer Familienpolitik ist es gelungen, diesen Negativtrend zu stoppen. Die Jahre 2001 bis 2004 brachten ein Geburtenplus von 4,9 Prozent. Der Väteranteil unter den Karenzgeldbeziehern lag 1997 bei 0,89 (!) Prozent, während im Jahr 2005 bereits 3,3 Prozent der Kinderbetreuungsgeldbezieher Männer waren. Das ist zwar immer noch nicht berauschend, aber die Richtung stimmt", meinte die BZÖ - Frauensprecherin Abg.z.NR DI Elke Achleitner als Reaktion auf die heutige Pressekonferenz.

Die geforderte Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld ist längst Gegenstand von Verhandlungen. Auch die stärkere Einbeziehung der Väter durch die Wahlfreiheit, ein Monat Karenz zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes beanspruchen zu können, liegt als Forderung bereits am Tisch.

Eine klare Absage erteilt Achleitner den sozialdemokratischen Forderungen, das Kinderbetreuungsgeld wieder als reinen Einkommensersatz zu regeln. "Durch das SPÖ-Modell schließt man neuerlich Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen und Gewerbetreibende vom Bezug des Kinderbetreuungsgeldes aus. Das wäre ein Rückfall in jene traurige Zeiten, als SPÖ-Frauenministerinnen die Zwei-Klassengesellschaft unter Österreichs Müttern zum Programm erhoben haben. Wir sind stolz darauf, dass wir es waren, die die Familienarbeit endlich als Leistung anerkannt und entsprechend honoriert haben. Angefangen von der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes, über das Recht auf Elternteilzeit bis hin zur besseren Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension. Wir machen Politik für die Frauen und für die Familien. Die SPÖ setzt dagegen auf längst überholte Modelle, die weder den Bedürfnissen der Kinder und Eltern, noch den Herausforderungen der heutigen Gesellschaft entsprechen", so die BZÖ - Frauensprecherin DI Elke Achleitner.

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