BZÖ-Bucher - Spekulationssteuer: Experten unterstützen BZÖ-Modell

Einführung einer europaweiten Spekulationssteuer würde Österreichs EU-Beitrag massiv verringern

Wien (OTS) - BZÖ-Finanzsprecher NAbg. Josef Bucher zeigte sich heute erfreut über die Unterstützung von Investkredit-Generaldirektor Wilfried Stadler für die BZÖ-Forderung nach Einführung einer europaweiten Spekulationssteuer. Die Vorteile dieser Spekulationssteuer seien evident. "Durch unsere Spekulationssteuer würden Gewinne wieder in die Produktion und damit in neue Arbeitsplätze gesteckt werden und nicht an den Börsen verspielt werden. Und durch die Mehreinnahmen für den EU-Haushalt ersparen wir uns Diskussionen um eine eigene EU-Steuer für alle, die zu Recht niemand in der Bevölkerung goutieren würde". Auch Nationalbankgouverneur Klaus Liebscher müsse dies zur Kenntnis nehmen.

Es dürfe jedenfalls nicht sein, dass die EU-Nettozahler weiter belastet werden. "Über den Weg einer europaweiten Spekulationssteuer könnten 25 Milliarden Euro für das EU-Budget lukriert werden und somit der Beitrag Österreichs in die EU-Kassa deutlich reduziert werden", sagte Bucher weiter.

Der BZÖ-Finanzsprecher verweist darauf, dass sich das BZÖ mit seiner Forderung bereits in einem ersten Schritt durchgesetzt habe. "Auf unsere Initiative wurde im Parlament ein gemeinsamer Antrag mit der ÖVP beschlossen, wonach eine europaweite Einführung der Spekulationssteuer zu überprüft werden soll. Wir erwarten jetzt, dass Schüssel noch im Rahmen des österreichischen EU-Vorsitzes aktiv wird", so Bucher abschließend. (Schluss)

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