APA-OTS Politikportalanalyse: Strache im medialen Brennpunkt

Innsbruck / Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich ein Top-30 Ranking der meist genannten PolitikerInnen in den österreichischen Tageszeitungen. In der aktuellen Untersuchungswoche (10. bis 16. März 2006) schafft es FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an die Spitze des Rankings. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel belegt Rang zwei, auf Rang drei folgt Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider.

Heinz-Christian Strache belegt in dieser Woche mit 483 Nennungen den ersten Rang im Top-30 Politikerranking. Der FPÖ-Chef erregte mit dem EU-Volksbegehren und den dreifach FPÖ-Austritt sowie mit dem damit verbundenen drohenden Verlust von Fördergeldern mediales Interesse. Auf dem zweiten Rang positioniert sich mit 422 Nennungen Wolfgang Schüssel. Der Bundeskanzler bleibt vor allem mit den Top Themen, FPÖ-Austritte, Termin für die Nationalratswahlen, Europa Forum in Lech, Besuch des ägyptischen Staatspräsidenten Hasni Mubarak und Elite-Uni in Gugging im Rampenlicht der Medien. Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider ist in dieser Woche mit 353 Nennungen auf Rang drei zu finden. Der BZÖ-Chef rückte mit dem Koalitionsbruch der Kärntner SPÖ in Verbindung mit Gabriele Schaunig-Kandut und den Kärntner Fachhochschulen bzw. der Privatstiftung "Fachhochschule Technikum Kärnten", in das Visier der Medien. Zudem bleibt er weiterhin mit dem Ortstafeldisput medial präsent.

Unter den ersten Fünf des Rankings sind diese Woche Außenministerin Ursula Plassnik (Rang vier, 217 Nennungen, Topthemen:
Europa-Treffpunkt Salzburg, EU und Zukunft des Balkans, Besuch des ägyptischen Staatspräsidenten Hasni Mubarak) sowie mit 204 Nennungen SP-Chef Alfred Gusenbauer (Wahlkampf, mögliche Koalition mit der ÖVP, Elite-Uni in Gugging, FPÖ-Volkbegehren und generelle EU-Skepsis in Österreich).

Mit 173 Nennungen rückt Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll auf Rang sechs des Rankings.

In das Top-30 Politikerranking sind unter anderem neu eingestiegen: EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin (Rang elf, 124 Nennungen, Parteigründung, Wahlantritt), Umweltminister Josef Pröll (Rang 15, 116 Nennungen, EU-Gentechnik Vorstoß) und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner (Rang 17, 106 Nennungen, EU und Balkan, Europa Forum in Lech).

Die ÖVP stellt in dieser Woche 14 PolitikerInnen im Top-30 Ranking. Es folgt die SPÖ mit fünf und das BZÖ mit drei VertreterInnen. Die FPÖ konnten sich mit zwei Akteueren im Ranking platzieren, die Grünen sind diese Woche mit keinem Politiker in der Wertung präsent.

Weiters finden sich im Ranking die parteilosen Politiker Nationalratsabgeordnete Helene Partik-Pablé (Rang zehn, 125 Nennungen, FPÖ-Austritt), Finanzminister Karl-Heinz Grasser (Rang zwölf, 123 Nennungen), die Nationalratsabgeordneten Maximilian Hofmann (Rang 22, 81 Nennungen) und Detlev Neudeck (Rang 23, 80 Nennungen, beide FPÖ-Austritt) und Bundespräsident Heinz Fischer (Rang 29, 61 Nennungen) .

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das APA-OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

Die kompletten Daten und alle bisherigen Analysen sind über den kostenpflichtigen Service http://www.defacto.at erhältlich (Download über den Link "Alle Analysen" am unteren Ende des Rankings).

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