Scheuch - BAWAG: Unerträgliche Geschäfte der Gewerkschaftsbank

Umgehende Stellungnahme von Bankeigentümer ÖGB gefordert - Was sagen ÖGB-Mitglieder zur Beteiligung der Gewerkschaftsbank an PIPE-Transaktionen?

Wien (OTS) - "Scheinbar kommen nun jeden Tag neue Details über die unglaublichen Geschäfte der österreichischen Gewerkschaftsbank zwischen Wall Street und Karibik ans Tageslicht. Dass die BAWAG aber nach den jüngsten Berichten auch an Firmen-Fleddereien im Zuge von so genannten PIPE-Transaktionen in den USA beteiligt war, schlägt dem Fass den Boden aus", so Bündnissprecher NRAbg. DI Uwe Scheuch in Reaktion auf die jüngsten Enthüllungen eines Wallstreet-Branchendienstes im Fall BAWAG.

In ihrer gestrigen Reaktion habe die BAWAG unverhohlen zugegeben, an der Finanzierung von Kundenaktivitäten im PIPE-Segment beteiligt gewesen zu sein. Man habe aber bereits beschlossen, diese Geschäfte zurückzuführen. "Diese Präpotenz ist unerträglich, als würde es sich hier um ganz normale Bankgeschäfte handeln. Wenn man weiß, dass PIPE-Transaktionen von Hedge-Fonds dazu genutzt werden, um Geld suchende Unternehmen auszuräumen und dann in den Konkurs zu schicken, frage ich mich, was die vielen ÖGB-Mitglieder dazu sagen, die mit ihren Beiträgen Flopgeschäfte der BAWAG wie das Refco-Kreditdebakel im Ernstfall abdecken müssen", so Scheuch weiter.

Der BZÖ-Sprecher fordert einmal mehr den Bankeigentümer ÖGB und die SPÖ zu einer umgehenden Stellungnahme zu den jüngsten Vorwürfen gegen die BAWAG auf. "Dass die BAWAG eine umfassende Aufklärung verweigert, ist das eine. Aber wenn hier die politisch Verantwortlichen im ÖGB, die gleichzeitig hohe Funktionen in der SPÖ bekleiden, auf Tauchstation gehen, muss es einen Aufschrei geben. Dieser sozialistischen Misswirtschaft muss endlich ein Ende gesetzt werden", so Scheuch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Tel.: 01 - 512 04 04

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0004