Mailath für "Exzellenz-Institut" der Geisteswissenschaften

Wiens Wissenschaftsstadtrat regt Plattform zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften an

Wien (OTS) - "Wenn monatelang heftig über ein Exzellenz-Institut für den naturwissenschaftlichen Bereich diskutiert wurde, wäre es hoch an der Zeit, etwas Ähnliches für den geisteswissenschaftlichen Bereich an zu denken", betonte Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny Donnerstag Abend bei der Eröffnung der Mozart-Ausstellung "Experiment - Aufklärung" in der Wiener Hofburg. "Die Geistes- und Kulturwissenschaften dürfen gerade in einer Stadt wie Wien, die eine lange und erfolgreiche Tradition in diesen Sparten aufzuweisen hat, nicht benachteiligt werden", erklärte Mailath-Pokorny und regte die Gründung einer Plattform an, die sich auf breiter Basis mit der Förderung von Kultur- und Geisteswissenschaften beschäftigt.

"Exzellenz und Kreativität, die in anderen Bereichen erst geschaffen oder dazugekauft werden müssten, sind auf dem Gebiet der Geistes- und Kulturwissenschaften in Wien bereits in hohem Maße vorhanden. Außerdem müssen gerade jene Forschungsbereiche, die sich nicht für unmittelbare ökonomische Verwertung anbieten, auf intelligente Weise gefördert werden", so Mailath-Pokorny.

Ausstellung ist nachhaltiger Impuls für Wiener Kultur

Mit "Mozart - Experiment Aufklärung", der offiziellen Ausstellung der Stadt Wien zum Mozartjahr 2006, sei es dem Ausstellungskurator Herbert Lachmayer und seinem Team auf hervorragende Weise gelungen, einen zeitgemäßen und zugleich nachhaltigen Beitrag zum Erfassen des Phänomens Mozart zu leisten. "Kultur ist ein Umweg, der sich lohnt und das gilt insbesondere auch für die Kulturpolitik in Wien, die Kunst und Kultur als Bestandteil der Lebensqualität und als Nährstoff für die Stadt versteht und auch bereit ist, dies durch große ideelle, konzeptionelle und finanzielle Aktivitäten immer wieder unter Beweis zu stellen", schloss Mailath-Pokorny.

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