1,6 Millionen Euro werden in Bramberg-Mühlbach verbaut

Eisl: Hochwasserschutz im Oberpinzgau geht in die nächste Runde

Salzburg (OTS) - Nach dem Hochwasserschutz für Mittersill-Rettenbach beginnen nun die Arbeiten im Bauabschnitt Bramberg-Mühlbach. Der geplante Bauabschnitt erstreckt sich auf rund 2.000 Metern Uferlänge der Salzach in Bramberg. Er beginnt im Westen bei der Salzachbrücke Wenns und endet im Osten bei der Mündung des Mühlbachs. Die Baumaßnahmen betreffen vorwiegend das linke (nördliche) und damit bahnseitige Ufer der Salzach. Die Baumaßnahmen am südlichen Ufer sind fast ausschließlich ergänzende Hochwasserschutzmaßnahmen (neue Ufermauern), die außerhalb des Flussbetts liegen. Die Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro für diesen Abschnitt teilen sich das Lebensministerium und der Wasserverband Oberpinzgau, informierte der für den Flusswasserbau ressortzuständige Landesrat Sepp Eisl heute, Freitag, 17. März. Die Maßnahmen werden im Frühjahr umgesetzt, die Brücke wird voraussichtlich im Frühsommer 2006 fertig gestellt sein.

Neben dem Abrücken der Pinzgau-Bahn wird die Salzach auf einer Länge von rund 1.800 Metern aufgeweitet, der Uferschutz wird auf einer Länge von rund zwei Kilometern wiederhergestellt. An beiden Flussufern werden besonders gesicherte Überlaufstrecken errichtet, das Ufer wird durch die Errichtung von Ufermauern auf einzelnen Abschnitten innerhalb einer Gesamtlänge von rund 300 Metern erhöht. Örtliche Schutzdämme werden geschüttet und ergänzt, die Öfenbrücke wird neu errichtet, die Bichelnbrücke umgebaut, zwei bestehende Durchlässe werden adaptiert. "Die Wahl der geplanten Maßnahmen bewirkt gleichzeitig auch beträchtliche ökologische Verbesserungen", so Landesrat Eisl.

Dammsanierung

Die bestehenden, relativ steilen und hohen Dämme am linken Ufer stellen als Begrenzung eines stark eingeengten Flusslaufs bei außergewöhnlichen Hochwasserereignissen und besonders im Fall einer Überflutung ein großes Sicherheitsrisiko dar. Um diese seit langer Zeit bestehende Gefahr zu entschärfen, ist nun eine nachhaltige Sanierung mit Flussaufweitung und Abflachung der Böschungen und Dämme sowie deren Verstärkung geplant. Damit soll bei Überströmen der verstärkten Dammabschnitte ein Dammbruch verhindert werden.

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