ÖGB-PensionistInnen fordern günstigere Konten für PensionistInnen

ÖGB-Thum übt Kritik an Spesenfalle Barabhebung

Wien (ÖGB) - "Es gibt nur wenige Banken, die günstige Konditionen für PensionistInnen anbieten", kritisiert Werner Thum, Vorsitzender der ÖGB-PensionistInnen. "Während StudentInnen und Jugendliche von den Banken mit kostenlosen Konten geradezu umworben werden, werden die älteren Menschen als Kundengruppe vernachlässigt", so Thum. Der PensionistInnenvorsitzdende bezieht sich dabei auf eine von der Arbeiterkammer durchgeführte Studie, in der PensionistInnen eindringlich geraten wird, sich bei Kontoeröffnungen besonders gut zu informieren, denn die Unterschiede bei den Kontokosten einzelner Banken seien groß.++++

Zudem wird in der Studie vor den hohen Kosten bei Barabhebungen an der Kassa gewarnt. Thum: "Durch die hohen Barabhebungskosten werden KonsumentInnen geradezu gezwungen, Geld beim Automaten abzuheben. Durch Gespräche mit unseren Mitgliedern wissen wir aber, dass besonders ältere Menschen oft Unbehagen empfinden, Geld beim Bankomaten abzuheben. Berichte über Diebstähle von Bankomatkarten sowie Abhebungen im Freien verunsichern ältere Menschen."

Thum abschließend: "Die zunehmende Automatisierung des Zahlungsverkehrs bereitet den PensionistInnen Unbehagen. Die Banken sind gefordert, auf die Bedürfnisse der wachsenden Kundengruppe der PensionistInnen einzugehen."

ÖGB, 17. März
2006
Nr. 180

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