Sima: "Wiener Kaffeehausglas" erobert Wiens Kaffeehäuser

Wiener Gastronomen und Wiener Wasserwerke kooperieren beim Lebensmittel Nummer 1

Wien (OTS) - Im Wiener Kaffeehaus wird zum Kaffee ein Glas Wasser serviert und ohne Wasser gäbe es keinen Kaffee. Die Wiener Kaffeehäuser und das Wiener Wasser genießen beide Weltruf. Auf Initiative der Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima haben sich nun die Wiener Kaffeehäuser und die Wiener Wasserwerke zusammen getan: Das Ergebnis - das eigens designte "Wiener Kaffeehausglas" - präsentierte die Umweltstadträtin gemeinsam mit Attila Kamarad, dem Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien, dem Betriebsvorstand der Wiener Wasserwerke Dipl.-Ing. Hans Sailer und dem Designer Kai Stania heute, Freitag, stilgerecht im Traditions-Café Sperl.

"Mit dieser Kooperation wollen wir den unschätzbaren Wert des Wassers als Lebensmittels Nummer 1 noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung verankern", betonte Sima: "Wir sind es gewohnt, jeden Tag den Wasserhahn aufzudrehen und mit Trinkwasser bester Qualität versorgt zu werden. Die Versorgung einer Großstadt wie Wien mit frischem Quellwasser ist ein echtes Privileg. Mit dem 'Wiener Kaffeehausglas' setzen wir die Imagekampagne für unser quellfrisches Wiener Leitungswasser fort. Damit verbunden sind die Botschaften, dass Wassertrinken gesund ist und darüber hinaus auch ein aktiver Beitrag zur Abfallvermeidung, etwa durch den Verzicht auf Einweg-Plastikflaschen. Daran soll das neue Kaffeehausglas beim Genuss einer Melange erinnern."

20.000 Gläser warten im Kaffeehaus

Der besondere Wert des Wiener Wassers spiegelt sich im neuen "Wiener Kaffeehausglas" wieder. Das Glas mit dezentem Schriftzug "Wiener Wasser" stammt aus dem Designstudio von Kai Stania, der im Vorjahr bereits den preisgekrönten "Wiener Wasserkrug" entworfen hatte. In einer beispielhaften Kooperation zwischen den Wiener Wasserwerken und der "Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser" gingen 20.000 Gläser in Großproduktion, die dieser Tage an Wiens Gastronomen ausgeliefert werden.

Das Design ist an jenes des Wiener Wasserkrugs angepasst. Einfach, schlank und edel: So präsentiert sich das Wiener Kaffeehausglas den Gästen. Als markanter Unterschied ist die Banderole mit der Aufschrift "Wiener Wasser", nicht so wie beim Wasserkrug, in Blau, sondern in Weiß gehalten. An der Entwicklung war Attila Kamarad, Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, entscheidend beteiligt. So konnte in Zusammenarbeit mit Kai Stania sichergestellt werden, dass die Gläser auch wirklich den harten Alltagsanforderungen in der Gastronomie gerecht werden.

Für die Wiener Wasserwerke ist die Kooperation mit den Wiener Kaffeehäusern ein Erfolgsmodell. Betriebsvorstand Dipl.-Ing. Hans Sailer: "Es ist für mich eine wunderbare Vorstellung, dass täglich tausende Menschen ein edles Glas in Händen halten, das traditionellerweise zum Kaffee serviert wird und aktiv an ein einzigartiges Produkt erinnert - quellfrisches Trinkwasser, um das Wien weltweit beneidet wird."

In den kommenden Wochen wird diese Botschaft auch durch kleine Tischkärtchen verstärkt, die zudem darüber informieren, dass die Gläser bei ausgesuchten Fachhändlern auch käuflich erworben werden können. Eine aktuelle Liste der Partner findet sich auf http://www.natuerlich.wien.at/ .

Bester Schutz für das Wiener Wasser

Die Umweltstadträtin erinnerte anlässlich des Weltwassertages am 22. März daran, dass laut UNESCO rund 2 Milliarden Menschen weltweit von Engpässen bei der Trinkwasserversorgung bedroht sind, 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sima: "Der verantwortungsvolle Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft. Unser Ziel ist es, die hohe Wasserqualität auch für kommende Wiener Generationen zu sichern."

Die Stadt Wien wendet jährlich rund 15 Millionen Euro für die Sicherstellung der Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit Hochquellwasser aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkalpen auf. Neben laufenden Investitionen in das Wiener Rohrnetz und die zusammen rund 300 Kilometer langen Hochquellleitungen ist dabei vor allem die spezielle Bewirtschaftung der rund 32.000 Hektar umfassenden Quellschutzwälder von entscheidender Bedeutung. Bei der Schaffung und Erhaltung des optimalen Bodenzustandes wird durch Forcierung der natürlichen Verjüngung des Waldes und die Förderung von seltenen und ökologisch wertvollen Baumarten besonders auf ein naturnahes Vorgehen geachtet, selbstverständlich ohne Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel oder Kunstdünger. Somit kann der Waldboden seine "Aufgabe" als Wasserspeicher und natürlicher Filter optimal erfüllen.

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