JVP NÖ zu Jugendschutz: Gleiches Recht für alle

JVP-Bundesobfrau Fuhrmann und JVP-Landesobfrau Rausch fordern Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen für Alkohol- und Nikotinabgabe sowie bei Ausgehzeiten

St. Pölten (NÖI) - "Kinder und Jugendliche haben Rechte - diese sollen auch stärker berücksichtigt werden", sagt Nationalratsabgeordnete Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP, und spricht sich daher deutlich für eine Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen aus. Fuhrmann zeigt sich zufrieden mit den ersten Ergebnissen des Runden Tisches im Sozialministerium, an dem die parlamentarischen Jugendsprecher und Vertreter der Bundesländer teilgenommen haben: "Es ist erfreulich, dass nun alle erkennen, dass die derzeitige Situation eine Ungleichbehandlung für junge Menschen bedeutet und eine Harmonisierung der Jugendschutzgesetze notwendig und sinnvoll ist."

"Wir in Niederösterreich haben im Vorjahr einen vorbildlichen Schritt gesetzt: Wir haben das Abgabeverbot von Alkohol und Zigaretten an unter 16jährige durchgesetzt und die Eltern- und Erwachsenenverantwortung verstärkt. Damit wurde der Jugendschutz deutlich verbessert", betont Niederösterreichs JVP-Landesobfrau Bettina Rausch.

In diesem Zusammenhang übt Bettina Rausch auch harte Kritik an den Bundesländern Wien und Burgenland: "Obwohl in der Ostregion die Jugendschutzgesetze eigentlich bereits harmonisiert sein sollten, haben es die SPÖ-Regierungen in Wien und Burgenland immer noch nicht geschafft, das von uns vorgezeigte Abgabeverbot für Alkohol und Zigaretten umzusetzen."

Die Umsetzung der Harmonisierung soll nach Meinung der JVP nicht durch ein einheitliches Bundesgesetz, sondern durch eine Vereinbarung zwischen den Ländern erfolgen. Das niederösterreichische Jugendgesetz ist klar, einfach und transparent und kann daher als Vorbild für diese Harmonisierung dienen.

"Gesetze und Verbote allein sind allerdings für wirkungsvollen Jugendschutz zu wenig", sind die beiden Jugendvertreterinnen überzeugt: "Verstärkte Präventionsarbeit soll die Selbstverantwortung der Jugendlichen stärken. Gefordert sind vor allem die Eltern, die ihre Verantwortung ihren Kindern gegenüber auch ernst nehmen müssen."

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