Informations-Offensive machte den Menschen Lust auf gesundes Essen

Fonds Gesundes Österreich: Mit 83 Prozent Bekanntheitsgrad positive Bilanz der Informationskampagne "Die Ernährungspyramide baut auf!"

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Die Ernährungskampagne baut auf!"
hat zuletzt eine bundesweite Kampagne des Fonds Gesundes Österreich und des Gesundheitsministeriums das Thema ausgewogene Ernährung mit Fernsehspots und Inseraten, Medienberichten und regionalen Ernährungstagen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gebracht. Die Informations-Offensive hat zahlreichen ÖsterreicherInnen die Bedeutung von ausgewogener Ernährung bewusst gemacht. Laut einer ISMA-Umfrage konnten 83 Prozent der Bevölkerung direkt erreicht werden. Durch Schwerpunktaktionen in den Bundesländern, den Ernährungstagen, wurden Tausende ÖsterreicherInnen dort angesprochen, wo sie einkaufen: Unter anderem in Lebensmittelgeschäften.

"Die Kampagne "Die Ernährungspyramide baut auf!" des Fonds Gesundes Österreich und des Gesundheitsministeriums hat Anregungen dafür geliefert, wie einfach gesunde Ernährung umsetzbar ist und dadurch Wohlbefinden erhalten und verbessert werden kann", freut sich Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat und Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich, über die gelungene Kampagne zur Förderung von ausgewogener Ernährung. Die zentrale Botschaft der unter dem Motto "Die Ernährungspyramide baut auf!" stehenden Initiative, die zu ausgewogener Ernährung angeregt hat, wurde den ÖsterreicherInnen auf mehrere Arten vermittelt: durch Schaltungen in relevanten Online-Medien, durch rund 70 Inserate in Tageszeitungen und Magazinen, vor allem aber durch einen TV-Spot, der 962 mal auf verschiedenen Sendern lief und der sich dem Thema auf durchaus ironische weise näherte. Die Gratis-Broschüre zum Thema mit zahlreichen konkreten Tipps fand großen Anklang, weitere Informationen zu ausgewogener Ernährung waren auf der Website unter www.gesundesleben.at abrufbar. Mit rund 250 Berichten haben auch die Medien das Thema intensiv aufgegriffen.

Höchste öffentliche Aufmerksamkeit

Wie erfolgreich die Initiative war, zeigt eine Telefonumfrage des Instituts für strategische Markt- und Meinungsforschung (ISMA):
Bundesweit konnte mit der Ernährungskampagne ein enorm hoher Bekanntheitsgrad von 83 Prozent erreichet werden. "Es ist uns also gelungen, einem großen Teil der Bevölkerung die Bedeutung ausgewogener Ernährung für das Wohlbefinden bewusst zu machen", sagt Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. Das drückt sich nicht nur im Bekanntheitsgrad der Kampagne, sondern auch in den Gesundheits-Vorsätzen der ÖsterreicherInnen aus. Laut ISMA-Erhebung wollen 65 Prozent der ÖsterreicherInnen ihrer Gesundheit zuliebe auf ihre Ernährung achten - das sind um 15 Prozent mehr als bei der letzten Umfrage im Mai 2004. Ministerin Rauch-Kallat schlägt in die gleiche Kerbe "Dass die Menschen sich nicht nur für unsere Informationen interessieren, sondern daraus auch konkrete Veränderungen in ihrem Alltag ableiten, ist besonders erfreulich. Denn im Bereich der Ernährung kann durch Maßnahmen der Gesundheitsförderung die Entstehung von Krankheiten verzögert oder verhindert werden".

Und dafür besteht auch durchaus Anlass, wie aktuelle Daten zu Übergewicht und Fettsucht beweisen, die in Westeuropa und auch in Österreich zur regelrechten Epidemie zu werden scheinen. In den letzten zehn Jahren stieg die Prävalenz dafür deutlich an. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. EU-weit gibt es allein rund 14 Millionen übergewichtige Kinder, in den USA wird 2010 bereits fast jedes zweite Kind übergewichtig sein. 54 Prozent der Österreicher und 21,3 Prozent der Österreicherinnen sind übergewichtig. Sowohl 9,1 Prozent der Männer als auch der Frauen in Österreich sind adipös, also stark fettleibig. Dennis Beck: "Da von den sieben Haupt-Risikofaktoren fünf direkt oder indirekt in Zusammenhang zur Ernährung stehen, machte es sich die Kampagne des Fonds Gesundes Österreich zum Thema, die ÖsterreicherInnen davon zu überzeugen, dass ausgewogenes gesundheitsförderliches Essen nichts mit Verzicht, sondern viel mit Genuss zu tun hat".

Das Thema "unter die Bevölkerung bringen"

Wie einfach sich gesunder Genuss im Alltag umsetzten lässt, zeigten der Bevölkerung die rund zehn Ernährungstage in jedem Bundesland, die vom Fonds Gesundes Österreich in Kooperation mit dem Forum österreichischer Gesundheitsarbeitskreise "aks austria" umgesetzt wurden. Dennis Beck: "Dem Fonds Gesundes Österreich war es ein Anliegen, dass die Menschen dort, wo sie einkaufen und essen, mit der Ernährungskampagne in Kontakt kommen und initiierte deshalb eine Kooperation mit Rosenberger, Shell und SPAR. In Raststätten und Tankstellen sowie in allen 1.500 SPAR-Märkten waren die Info-Folder aufgelegt, darüber hinaus gab es weitere gemeinsame Aktivitäten bei den Aktionstagen, die überwiegend in SPAR-Märkten stattfanden".

Rita Kichler, Gesundheitsreferentin des Fonds Gesundes Österreich und Ernährungswissenschafterin, bewertet die Aktionstage als erfolgreich: "Die BesucherInnen waren sehr interessiert und schätzten insbesondere die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Ernährungsfachleuten, auch interaktive Elemente wie Verkostungen oder Tests sowie die Zubereitung gesunder Brote von Kindern waren sehr beliebt." Positiv sei auch, dass zahlreiche Gemeinden und Schulen an der Thematik weiterarbeiten wollen.

Großes Informationsbedürfnis

"Die Informations-Offensive machte den Menschen Lust auf gesundes Essen.", zieht der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, Dennis Beck, erfolgreiche Bilanz. "Die Ernährungspyramide zeigt, in welchen Mengen bestimmte Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen sollten." Die zentrale Botschaft, die die Ernährungspyramide veranschaulicht und die auch nach dem Ende der Kampagne leicht zu beachten ist: Kein Lebensmittel ist verboten, es kommt auf die Menge und Kombination an. "Das rege Interesse am Thema, der hohe Bekanntheitsgrad der Kampagne und das gestiegene Ernährungsbewusstsein zeigen die große Bedeutung von seriösen und konkreten Informationen rund um Präventionsthemen", so Dennis Beck. "Diesen erfolgreichen Weg werden wir mit weiteren Schwerpunktkampagnen weiter gehen."

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