Gorbach: Bulgarien wichtiger Wirtschaftsmarkt für Österreich

Bau des Stausees Tsankov Kamak unter österreichischer Führung

Wien (OTS) - Anlässlich eines Wirtschaftsforums traf Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach gestern mit dem bulgarischen Wirtschaftsminister Ovcharov und etwa 30 Vertretern österreichischer Firmen in Sofia zusammen, u.a. Alpine Mayreder, Austrian Airlines, OMV, Porsche, Voest Alpine Tech, VAMED und viele andere. Solche von Vizekanzler Gorbach vornehmlich in Ost- und Südosteuropa initiierten Wirtschaftsforen bieten österreichischen Unternehmen eine hervorragende Gelegenheit, um in direkten Kontakt mit hochrangigen lokalen Entscheidungsträgern treten zu können und ihre Anliegen vorzutragen. Der Infrastrukturminister erfüllt dabei die wichtige Funktion eines Katalysators für Geschäftsbeziehungen der österreichischen Wirtschaft im Ausland.*****

Anschließend fand ein Abendessen mit dem bulgarischen Premierminister Stanishev statt. Bei dem bilateralen Termin wurde auch der Weg Bulgariens in die EU besprochen. "Bulgarien ist auf einem wirtschaftlich guten Weg, die Arbeitslosigkeit sinkt stetig, das Wirtschaftswachstum steigt ständig", so Gorbach. Auch die Rolle Österreichs in diesem Prozess wurde angesprochen, da rund 20 Prozent aller Auslandsinvestitionen in Bulgarien aus Österreich kommen.

Heute folgte der feierliche Tunnelanschlag des Theodora-Tunnels im Beisein des bulgarischen Wirtschaftsministers und des österreichischen Vizekanzlers. Dieser Tunnel ist Teil des 216 Mio Euro Projektes zum Bau des Stausees Tsankov Kamak zur umweltfreundlichen Energiegewinnung durch Wasserkraft. Die österreichische Alpine Mayreder wird diesen errichten. Die Bauzeit ist bis 2009 vorgesehen. Die Baustelle gilt als größte Osteuropas. Das Wasserkraftwerk Tsankov Kamak ist von der österreichischen Regierung als Vorzeigeprojekt bilateralen Klimaschutzes identifiziert worden, und stellt einen wichtigen Beitrag zum österreichischen Klimaschutzprogramm dar. Durch den joint-implementation Mechanismus können durch den Verkauf von Emissions Zertifikaten 1 Mio. Tonnen Co2 für Österreich zur Erreichung des Kyoto Ziels "eingespart" werden. (Schluss)

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