Stellungnahme zum Bloomberg-Bericht vom 15.03.2006

Wien (OTS) - In einem Artikel der Nachrichtenagentur Bloomberg
wird über Zusammenhänge zwischen der BAWAG, Refco und anderen Gesellschaften und Personen spekuliert. Dazu gibt die BAWAG folgende Stellungnahme ab:

Es ist bekannt, dass sich die BAWAG im Jahr 1999 an Refco mit 10 % beteiligt hat. Diese Beteiligung wurde aber bereits 2004 wieder abgegeben und beendet. Über die reine Beteiligung hinaus hat die BAWAG mit Refco auch operative Geschäftsbeziehungen unterhalten. Refco war bis Ende letzten Jahres der größte unabhängige Broker, hat weltweit 200.000 Kunden serviciert und wurde im August 2005 an der New Yorker Börse eingeführt.

Die im Bloomberg-Artikel angeführten Informationen entstammen offenbar einer vorläufigen Gläubigerliste aus dem Refco-Insolvenzverfahren. Wie die Werte in dieser vorläufigen Gläubigerliste zustande gekommen sind, ist nicht nachvollziehbar. Bisher wurden die Refco-Gläubiger vom Gericht nicht offiziell aufgefordert, ihre Forderungen anzumelden. Die BAWAG wird jedenfalls das noch bestehende Gesamtrisiko in Zusammenhang mit Refco von rund Euro 392 Mio als Forderung anmelden, wofür auch in der Bilanz 2005 Vorsorge getroffen wird.

Unabhängig davon wird die bereits im November des Vorjahres in den USA eingebrachte Klage gegen Bennett und Refco wegen Betrugs und auf Rückzahlung des Euro 350 Mio Kredites weitergeführt.

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