LH Haider begrüßt Initiative für bundesweit einheitliches Jugendschutzgesetz

Kärntner Landeshauptmann gegen 15a-Vereinbarung - Kärntner Jugendschutzbestimmungen vorbildlich

Klagenfurt (LPD) - Für ein bundesweit einheitliches Jugendschutzgesetz sprach sich heute, Mittwoch, Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider aus. Nur durch ein solches sei eine endgültige und dauerhafte Lösung zu erreichen, begrüßte er die diesbezügliche Initiative von Sozialministerin Ursula Haubner. Einer 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern erteilte er in dieser Frage eine Absage. Über die Harmonisierung der bisher neun unterschiedlichen Jugendschutzregelungen wird heute bei einem Runden Tisch im Sozialministerium diskutiert.

Haider verwies auf die "strengen, aber gut durchdachten" Kärntner Jugendschutzbestimmungen, die für eine bundesweite Regelung als Vorbild dienen könnten. Wichtig sei es jedenfalls, den Schutz der Jugend zu gewährleisten, ohne ihr die Freiheit zu nehmen, betonte der Landeshauptmann. In Bezug auf Ausgehzeiten, Alkohol- und Nikotinkonsum seien der Jugend von Seiten des Gesetzgebers sinnvolle und nachvollziehbare Grenzen zu setzen.

Der Landeshauptmann verwies weiters auf die große Gefahr der von Jugendlichen in ihrer Wirkung oft unterschätzten Alkopops. Zudem sagte er, dass bei jungen Leuten die Hemmschwelle bei Gewaltbereitschaft sowie Alkohol- und Nikotinkonsum immer weiter sinke. Daher seien vor allem verstärkt Aufklärungskampagnen für Jugend, Eltern, Lehrer und Arbeitgeber umzusetzen.
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