Brinek: Neidische Ideenlosigkeit der Opposition macht sich breit

Die Wissenschaftssprecher vergessen die Wissenschaft

Wien, 15. März 2006 (ÖVP-PK) Als Eingeständnis der "wissenschaftspolitischen Ideenlosigkeit der Opposition" und als "Armutszeugnis für einen Wissenschaftssprecher" bezeichnete heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek die Aussagen von Josef Broukal und Kurt Grünewald zum "Institute of Science and Technology Austria" (ISTA). Broukal und Grünewald würden mit ihren Äußerungen den internationalen Vorzeigewissenschaftern ihre fachliche Kompetenz absprechen. "Die Professoren Haim Harari, Olaf Kübler und Hubert Markl haben sich aus gutem Grund für eine Mitarbeit an diesem für Österreich sehr wichtigen Projekt entschieden. Sie finden in Klosterneuburg die ausgezeichneten Rahmenbedingungen vor, die von Bundesministerin Gehrer geschaffen wurden", erklärte Brinek. ****

Die "neidische Polemik" der Opposition sei völlig verfehlt und eine Missachtung der Arbeit der Wissenschaftergruppe um Anton Zeilinger, die die Eckpunkte des Gesetzesentwurfes mitentworfen haben, sagte heute die Wissenschaftssprecherin der ÖVP, Getrude Brinek. Mit ihrer "ideenlosen Kritik" würde die Opposition nicht nur die Vorschläge Zeilingers und die Beteiligung der drei internationalen Spitzenforscher am ISTA anzweifeln. "Durch ihre Äußerungen stellen Broukal und Grünewald auch die Kompetenz der Vertreter der führenden österreichischen Wissenschaftsinstitutionen in Frage. Aber Jürgen Mittelstraß, Christoph Badelt, Günther Bonn, Herbert Mang, Erich Gornik, Eduard Arzt und alle anderen Mitglieder des nationalen Komitees werden sich durch die Schwarzmalerei einer Opposition ohne Ideen nicht beeindrucken lassen", so Brinek weiter.

Auf Vorschlag von Elisabeth Gehrer wurde gemeinsam mit der Industriellenvereinigung ein "international committee" ernannt, das aus drei internationalen Spitzenforschern besteht. Dass die Industrie sich an der Finanzierung des "Inistitute of Science and Technologie Austria" beteiligen würde, sollte eigentlich auch für Josef Broukal nachvollziehbar sein und begrüßt werden, meinte Brinek. Broukal habe genau wie die SPÖ gebetsmühlenartig wiederholt, dass ein Exzellenz-Institut die finanziellen Mittel der bestehenden Universitäten nicht schmälern dürfe. "Das hat Elisabeth Gehrer schon seit dem Start des Projekts ISTA gewusst. Broukal vergisst mit seiner Kritik an der finanziellen Beteiligung der Industriellenvereinigung einmal mehr seine eigenen Forderungen", erklärte Brinek.

Aber das Vergessen habe in der SPÖ ohnehin bereits eine lange Tradition, so Brinek weiter. Anfangs wäre Partei-Chef Alfred Gusenbauer für die Schaffung einer Elite-Universität in Österreich eingetreten, und Broukal habe monatelang dagegen argumentiert, bis bei ihm schließlich die späte Einsicht gekommen sei. Auch die Kritik an der Wahl von Klosterneuburg als Standort sei auf fast "mystische Weise" verstummt. "Josef Broukal wäre gut beraten, über seine politischen Meinungsäußerungen Tagebuch zu führen. So könnten der SPÖ derartige Peinlichkeiten in Zukunft erspart werden", riet Brinek abschließend.

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