Klement: Kärntner Sicherheit: Videoüberwachung und Wiederaufstockung der Polizei

Morddrohungen gegen FPÖ-Gemeinderat

Wien (OTS) - Zur Sicherheitslage in Kärnten nahm heute der geschäftsführende FPÖ-Landesobmann GS Karlheinz Klement Stellung.

Vor wenigen Tagen hatte der Villacher FPÖ-Gemeinderat Josef Spitzer im Einklang mit der Landespartei aufgrund der beunruhigenden Sicherheitslage die Schaffung einer Bürgerwehr gefordert, dies vor allem auch deshalb, weil die Polizei laufend Personal abbaue. "Der Polizeikommandant von Kärnten, Wolfgang Rauchenegger, tut so, als ob in Kärnten alles in bester Ordnung wäre und verschließt die Augen vor der Realität", beklagte Klement. "Dabei gibt es jede Nacht Überfälle auf ältere Menschen, die sich deshalb nicht mehr auf die Straße trauen."

Besonders empörend findet es Klement, wie übel nun dem Villacher Gemeinderat Spitzer mitgespielt wird. "Spitzer wird von linken Gutmenschen attackiert und bedroht", zeigte sich Klement bestürzt. "Sogar Morddrohungen hat er schon erhalten." An Spitzer gehe dieses Klima der Verfolgung natürlich nicht spurlos vorüber, er trage sich sogar mit dem Gedanken, sich aus der Politik zurückzuziehen, weil ihm diese Drohungen selbstverständlich Angst bereiten würden. "Solche Vorgänge sind eine klare Beeinträchtigung der Arbeit eines frei gewählten Mandatars und können nicht einfach hingenommen werden", betonte Klement.

Der freiheitliche Generalsekretär forderte eine flächendeckende Videoüberwachung und die Wiederaufstockung der Polizei. Wenn das nicht geschehe, müßten in den großen Kärntner Städten wie Klagenfurt, Villach, Spittal und Wolfsberg umgehend Bürgerwehren gegründet werden, die vom Land Kärnten gezahlt würden.

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