BZÖ-Mainoni zu ARBÖ-Skandal: Lückenlose Aufklärung gefordert!

Ehemaliger Generalsekretär kassiert offenkundig ab, anstatt Autofahrerinteressen zu vertreten

Wien (OTS) - Eine restlose Aufklärung über die Vorgänge und Privilegien von einigen ARBÖ-Funktionären fordert BZÖ-Verkehrsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni in einer Reaktion auf die gestrige ORF Report-Sendung. "Hohe SPÖ-Politfunktionäre versuchen in ARBÖ-Funktionen Gras über die Sache wachsen zu lassen. Im Interesse der fast 500.000 Mitglieder muss der Skandal aber lückenlos aufgeklärt werden. Diese Selbstherrlichkeit von einigen im ARBÖ muss ein Ende haben!", so Mainoni.

"Die Beiträge der Mitglieder werden angesichts dieses Skandals offensichtlich anstatt für die Interessensvertretung der Autofahrer lieber für hohe Gagen und Spesen ausgegeben. Es kann wohl nicht sein, dass die Familie des ehemaligen Generalsekretärs mit Tankgutscheinen auf ARBÖ-Kosten ausgestattet wird", sagt Mainoni weiter.

Das Verkehrsministerium habe sich aber im Gegensatz zur SPÖ um die Anliegen der Autofahrer gekümmert, so Mainoni. Im Oktober wurde sowohl das Kilometergeld wie auch die Pendlerpauschale erhöht. Gegen eine Öffnung der Landestankstellen nach dem Kärntner Beispiel habe sich die SPÖ aber immer gewehrt, so der BZÖ-Staatssekretär: "Die sozialistischen Politiker, die im ARBÖ Spitzenfunktionen inne haben, sehen in dem Autofahrerclub einen Selbstbedienungsladen und entpuppen sich anscheinend immer mehr als schamlose Kapitalisten. Es macht ihnen wirklich nichts aus, dass es sich bei den Mitgliedsbeiträgen um hart verdientes Geld von ehrlichen Österreicherinnen und Österreichern handelt. Deshalb ist es umso mehr notwendig, neue Kontrollstrukturen und eine mehr Transparenz im ARBÖ aufzubauen", so der BZÖ-Verkehrsstaatssekretär zum Schluss.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Tel.: 01 - 512 04 04

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0004