Broukal zu Zugangsbeschränkungen: Warum wartet Gehrer weitere zwei Jahre?

Zugangsbeschränkungen haben deutlich negative Folgen für Studierende

Wien (SK) - "Mit ihren heutigen Ankündigungen zu den Zugangsbeschränkungen hat Ministerin Gehrer wirklich Erklärungsbedarf: Warum hat sie in Medizin nach einem halben Jahr gehandelt, während sie in den anderen Fächern, die Zugangsbeschränkungen haben, noch weitere zwei Jahre warten will?", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Mittwoch. Wenn Gehrer außerdem meint, dass Studienplätze nicht ausgeschöpft werden, "dann hat sie offenbar wenig Ahnung davon, was sich auf den Unis wirklich abspielt: In Innsbruck wurden etwa jüngst 40 junge Psychologie-StudentInnen wegen der Zugangsbeschränkungen hinausgeworfen, in Graz überlegt die Pädagogik, für zwei Jahre überhaupt keine neuen Studierenden aufzunehmen", illustriert Broukal die Situation. ****

Einige hunderttausende Euro als Investition würden genügen, um den Studierenden die Fortsetzung ihres Studiums zu garantieren. Außerdem hätte Gehrer die Möglichkeit, das Quotensystem, das es für Medizin gibt, auch auf die anderen Studienrichtungen auszuweiten und somit allen österreichischen Studierenden Studienplätze im Ausmaß der vergangenen Jahre zu garantieren. "Genug der Ausreden und Ausflüchte, Frau Ministerin", so Broukal abschließend. (Schluss) ah

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