Gorbach: Vorarlbergs Wirtschaft vor Schaden bewahren!

Einreisebedingungen dürfen Stickerbranche nicht gefährden

Wien, 2006-03-15 (OTS) - Besorgt zeigte sich Vizekanzler Hubert Gorbach angesichts der Probleme in Vorarlberg mit der Ausstellung von Visa für Geschäftskunden aus Nigeria. "Angesichts des Visa-Skandals ist es natürlich absolut zu begrüßen, dass die Einreise aus visumspflichtigen Ländern schärfstens beobachtet wird und die Vergaberichtlinien für Visa genauestens kontrolliert werden. Aber die Einreisebedingungen dürfen nicht Schikane werden, die Jahrzehnte alte, bewährte Geschäftsbedingungen gefährdet", erklärte Gorbach weiter.

Um die Vorarlberger Wirtschaft vor bleibenden Schäden zu bewahren, sei eine rasche Lösung unbedingt notwendig. Er, Gorbach, werde die Situation im Auge behalten und nötigenfalls Unterstützung leisten. "Wenn man bedenkt, dass es sich dabei um 2500 Arbeitsplätze und Exporte in der Höhe von ca 80 Millionen Euro handelt, wird deutlich, wie wichtig und drängend eine praktikable Lösung ist, die einerseits die Geschäftsbeziehungen nicht unnötig behindert, andererseits aber auch die nötige Sorgfalt bei der Vergabe von Visa walten lässt", stellte der Vizekanzler abschließend fest.

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