Österreichs Wirtschaftminister Bartenstein fordert / Eingreifen Brüssels zur Sicherung der Energieversorgung

Hamburg (ots) - Ein Eingreifen Brüssels zur Sicherung der Energieversorgung fordert Österreichs Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. „Schauen Sie mal, wer uns auf der Angebotsseite gegenübersteht: Russland und die Opec. Wollen wir da wirklich unsere nationalen Schrebergärten pflegen?", sagt der derzeitige Präsident des EU-Wirtschaftsministerrats der ZEIT. Er hält eine Energiestrategie für Europa mit Blick auf steigende Ölpreise und stockende Gasversorgung für sinnvoll.

Wenn die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte nicht voran komme, müsse die EU für mehr Wettbewerb sorgen: „Wenn die geltenden Regeln nicht reichen, muss Europa zusätzliche regulatorische Kompetenzen erhalten." Von mehr Atomkraftwerken in Europa will Bartenstein nichts wissen, das sei Sache jedes einzelnen EU-Mitglieds. Er könne nachvollziehen, dass die Atomkraftlobby „angesichts des aktuellen Umfelds einen neuen Anlauf startet". Österreich habe kein Atomkraftwerk und brauche auch keins.

Das komplette Interview der ZEIT Nr.12 vom 16. März 2006 senden wir Ihnen gerne zu.

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