Mobilfunkpakt stärkt Technologiestandort Kärnten

LH Haider unterzeichnete mit Mobilfunkbetreibern "Mobilfunkpakt Kärnten" - Mitwirkung der Gemeinden gesichert

Klagenfurt (LPD) - Mit den Unterschriften von Landeshauptmann Jörg Haider, der Mobilfunkbetreiber und der Bürgermeister von Wolfsberg, Althofen und Keutschach wurde heute, Mittwoch, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung der "Mobilfunkpakt Kärnten" besiegelt. "Das gemeinsame Vorgehen zwischen dem Land und den Mobilfunkbetreibern hat sich bewährt, die Verbindung zu Gunsten der Bevölkerung steht", zeigte sich der Landeshauptmann mit dem Umsetzungs-Modell zur Weiterentwicklung der Mobilfunk-Netze zufrieden. Nach einem Bechluss der Landeshauptleutekonferenz im November 2005 unter Vorsitz von Haider, wurde den Ländern empfohlen, Ziele und Rahmenbedingungen für die funktechnische Erschließung der Länder festzuschreiben. Kärnten ist das dritte Bundesland nach Niederösterreich und dem Burgenland, das einen solchen Pakt abschließt.

"Der Pakt ist ein weiterer Meilenstein des Kärntner Zukunfts- und Kommunikationsweges im Alpen-Adria-Raum, von dem der Wirtschafts- und Technologiestandort Kärnten ebenso profitiert wie die Bevölkerung und die Mobilfunkbetreiber", so Haider. Für den Wirtschaftsreferenten symbolisiert der Pakt auch den Zukunftsgedanken des Landes. "Durch eine Synthese der Akzeptanz der Bevölkerung und des Kundennutzens kann die Mobilfunk-Technologie künftig auf schonende Art und Weise noch effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig kommt es auch zu einer Stärkung des Wirtschaftsstandortes und Kärnten bleibt damit als High-Tech-Standort positioniert."

Ein Ziel des Paktes ist die wesentliche Erhöhung der Zahl der gemeinsam genutzten Masten. "Die Mobilfunkbetreiber sollen künftig nicht nur Masten, sondern generell alle tauglichen Standorte für Mobil-funkstationen vermehrt gemeinsam nutzen", so Haider. Kärnten ist das erste Bundesland, in dem sich die Mobilfunkbetreiber verpflichten, innerhalb von fünf Jahren 50 Prozent aller neuen Masten mehrfach zu nutzen, gab Haider bekannt. Ziel ist es jedoch, dass 80 Prozent der neu zu errichtenden freistehenden, betreibereigenen Mobilfunkmasten gemeinsam genutzt werden. Durch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen will man künftig auch die Bevölkerung und Öffentlichkeit über alle Mobilfunkfragen und technischen Fortentwicklungen genauestens informieren.

Der Mobilfunkerklärung beigetreten sind heute auch die Bürgmeister Gerhard Seifried (Wolfsberg), Manfred Mitterdorfer (Althofen) und Gerhard Oleschko (Keutschach). "Der Vertrag des Landes mit den Mobilfunkbetreibern wurde mit Rückendeckung des Gemeindebundes ge-schlossen", gab Haider bekannt. Mit dem Beitritt zur Vereinbarung erhalten die Gemeinden Mitgestaltungsrechte, werden in die Standortfindung eingebunden und können Alternativstandorte vorschlagen, die von den Mobilfunkbetreibern auf deren funk-, bautechnische und wirtschaftliche Eignung zu prüfen sind, hoben Seifried, Mitterdorfer und Oleschko weitere Vorteile der gemeinsamen Vereinbarung hervor.

Einhelliger Tenor der anwesenden Mobilfunkvertreter Günter Otten-dorfer (T-Mobile), Christina Hattinger (Mobilkom Austria) Elmar Grasser (Telering), Peter Pedersen (One) und Simone Keglovics (Hutchison): Der Pakt bedeute eine Win-Win-Win-Situation für die Bevölkerung, das Land und die Betreiber und beschleunige das Procedere des funktechnischen Ausbaus. Die Anzahl der Handybesitzer lag in Österreich im Dezember 2005 bei 8,5 Millionen. Damit weist unser Land bei einer Bevölkerung von 8,2 Millionen Einwohnern eine Mobiltelefondichte von 104 Prozent auf. In Kärnten gibt es derzeit 1.400 Dach- und Maststandorte.

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T-Mobile Austria, Andrea Karner, Unternehmenssprecherin, Tel: + 43 1 79 585 6030, E-Mail: andrea.karner@t-mobile.at, Internet:
www.t-mobile.at

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