Parnigoni: Prokop deckt Seipels Unwahrheiten auf

Museumsdirektor soll seinen Hut nehmen und sich entschuldigen

Wien (SK) - Innenministerin Prokop bestätigt: Der Direktor des kunsthistorischen Museums ist ein Meister der Unwahrheit! Dies geht aus einer Anfragebeantwortung hervor, in der SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni die Innenministerin zu den unglaublichen Behauptungen Seipels anlässlich der Wiederbeschaffung der Saliera durch die Exekutive befragt hatte. ****

So hatte Seipel öffentlich behauptet, dass die ermittelnden Beamtinnen und Beamten mit dem Täter einen Deal abgeschlossen hätten, wonach der Täter und der Tathergang verharmlost und bewusst in der Öffentlichkeit falsch dargestellt werden. Unmissverständlich stellt Prokop nunmehr in der Anfragebeantwortung fest: "Nein, ein solcher Deal wurde mit dem Verdächtigen nicht geschlossen."

Weiters empörte, so Parnigoni, die Darstellungen des Direktors des KHM, wonach die best ausgebildeten BeamtInnen des Sonderkommandos WEGA in eineinhalb Stunden nicht in der Lage gewesen wären, das Gerüst zu besteigen und in das KHM einzudringen. Damit habe Seipel, so der SPÖ-Sicherheitssprecher, ein Spezialkommando der österreichischen Exekutive der Lächerlichkeit preisgegeben und der Unfähigkeit geziehen. In der Anfragebeantwortung stellt die Innenministerin nunmehr fest, dass das "Überwindung von Hindernissen" und "Erklettern von Gebäuden" zu der Ausbildung gehören und daher das "Erklettern des Gerüstes und Eindringen in das KHM binnen Minuten" möglich gewesen sei.

Angesichts der Aussagen der Innenministerin fordert Parnigoni Seipel auf, endlich seinen Hut zu nehmen und sich bei den ExekutivbeamtInnen für seine Unwahrheiten zu entschuldigen. (Schluss) ah/mp

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