Stenzel will Jugendinfostand der GPA-Jugend beseitigen

Der seit über zwei Jahren bestehende Informationsstand der GPA-Jugend vor der Universität Wien soll nach dem Willen Ursula Stenzels weichen

Wien (GPA-Wien/ÖGB) - "Da der Bedarf seitens der StudentInnen nach Beratung so groß ist, informieren ArbeitsrechtsexpertInnen der GPA-Wien seit über zwei Jahren Studierende über Sozial- und Arbeitsrechtsfragen. Nun soll dies, geht es nach dem Willen der Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, nicht mehr der Fall sein", zeigt sich Wiener GPA-Jugendsekretär Christoph Peschek erstaunt. ++++

Die notwendige Erlaubnis für das Aufstellen des GPA-Infocontainers wurde bis dato sowohl vom Magistrat als auch von Seiten der Universität erteilt. Die Informationsoffensive wurde von der Universität ausdrücklich gut geheißen. Nun legt sich die Bezirkvorsteherin gegen einen Weiterbestand des Containers quer. "Auf Briefe und Anrufe hat Frau Stenzel bis jetzt nicht reagiert. Wir sind vor allem auf die Begründung gespannt, warum Frau Stenzel die so wichtige Informationstätigkeit für die Studierenden durch die GPA unterbinden will", so der GPA-Jugendvorsitzende Peter Pick.

"StudentInnen sind vermehrt darauf angewiesen, ihr Studium durch diverseste Ferien- bzw. Nebenjobs zu finanzieren. Leider wissen jedoch nur wenige Studierende über Arbeitsrecht und die Konsequenzen verschiedenster Arbeitsverträge Bescheid. Als Gewerkschaft halten wir es für notwendig und für ein demokratisches Grundrecht, Betroffene über ihre Rechte zu informieren. Der GPA-Infocontainer bietet uns hierfür vor Ort die optimale Gelegenheit. Ich appelliere an Frau Stenzel, ihre Haltung noch einmal zu überdenken", so GPA-Jugendsekretär Peschek abschließend.

ÖGB, 15. März 2006 Nr. 175

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