Herzog: Kontrollamtsbericht zeigt das in Zahlen gegossene Versagen der Wiener SPÖ!

Verschwendungen am laufenden Band - wann spricht Häupl endlich ein Machtwort???

Wien, 15-03-2006 (fpd) - Der aktuelle Kontrollamtsbericht zeuge einmal mehr vom völligen Versagen der Wiener Stadtverantwortlichen. Der Bericht lese sich wie das "Schwarzbuch der Politsünden" und verdeutliche einmal mehr, daß Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit bei den Rathaussozialisten offenbar zum guten Ton gehören, so heute LAbg. GR Johann Herzog vor dem Hintergrund des aktuellen Wiener Kontrollamtsberichts.

Für eine 375 Meter lange Gehsteigverbreiterung werden, so Herzog, mit Nonchalance 116.000 Euro im Boden vergraben und um rund 10,4 Millionen Euro wurde der Liesingbach neugestaltet. Daß dabei der Kostenrahmen um 140% überschritten wurde, sei dabei nur am Rande bemerkt, so Herzog.

Es sei höchst an der Zeit, daß Bürgermeister Häupl endlich ein Machtwort mit seinen Regierungsmitgliedern spreche und dabei auch seinen sozialen Auftrag nicht aus den Augen verliere. Wenn in Wien Klassenzimmer baupolizeilich gesperrt werden müssen, weil die Gefahr eines Deckeneinbruchs besteht und wenn das Ernst-Happel-Stadion mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werde, während auf der anderen Seite kein Geld für einen entsprechenden Heizkostenzuschuß da ist, so müsse bei allem Respekt die Frage erlaubt sein, ob die Rathausregierung überhaupt noch eine moralische Legitimation besitze, so Herzog abschließend. (Schluß)

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