Rest-Hinterseer: Nationalpark Hohe Tauern fehlt Anerkennung

BM Pröll muss im Jubiläumsjahr vollständigen Schutz sicherstellen

Wien (OTS) - "25 Jahre nach seiner Eröffnung fehlt dem
Nationalpark Hohe Tauern immer noch die internationale Anerkennung. Es ist hoch an der Zeit, im Jubiläumsjahr endlich Bewegung in den verfahrenen Karren zu bringen", fordert Heidi Rest-Hinterseer, Regionensprecherin der Grünen, anlässlich der heutigen Gala '25 Jahre Nationalparks in Österreich' in der Orangerie Schönbrunn.

"Verhandlungen müssen abgeschlossen, die internationale Anerkennung für den Salzburger und Tiroler Teil der Hohen Tauern muss erreicht werden", so Rest-Hinterseer. Weil zur internationalen Anerkennung des Nationalparks auf Nutzungen innerhalb der Kernzonen gänzlich verzichtet werden müsse, seien Konflikte mit der Jagd und dem Tourismus vorprogrammiert. "Solange es keine Klarheit gibt, werden Bürgermeister und Touristiker alle Jahre wieder alte Projekte von Gletschererschließungen ausgraben", so Rest-Hinterseer.

"Ein Nationalpark erhält die letzten Reste ursprünglicher Natur. Im Kernbereich haben Lift- oder Kraftwerksprojekte nichts verloren", ergänzt Rest-Hinterseer. Bekenntnisse zum Schutz dieser intakten Natur dürften nicht nur anlässlich von Feiern ausgesprochen, sondern müssten umgesetzt werden. Rest-Hinterseer richtet aus diesem Anlass die Aufforderung an den ressortzuständigen Umweltminister Pröll, "aktiv für die Zukunft der Nationalparks zu werden".

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001