GLOBAL 2000 anlässlich der Kinofilmpremiere "Die Wolke": Atomare Bedrohung ist Realität

13 grenznahe AKW sind tickende Zeitbomben rund um Österreich - Internationale Petition gegen Atomkraft

Wien (OTS) - Auch 20 Jahre nach dem Supergau in Tschernobyl sind Atomkraftwerke hochrisikoreich. Veraltete Reaktoren sind tickende Zeitbomben, die Katastrophe kann uns jederzeit treffen - das ist die Botschaft des Kinofilms Die Wolke, den Regisseur Gregor Schnitzler nach dem Millionenbestseller von Gudrun Pausewang gedreht hat. Anlässlich des Kinostarts am 16. März und aufgrund der Aktualität dieses Themas wurde der Film mit dem Hinweis "Von GLOBAL 2000 empfohlen" versehen. Der Film wird heute, Mittwoch 15.3., einem Premierenpublikum in Wien präsentiert. "Sollte sich in einem der Atomreaktoren an den Grenzen zu Österreich ein schwerer Unfall ereignen, ist die Bevölkerung Österreichs unmittelbar von den katastrophalen Folgen betroffen", erklärt Silva Herrmann, Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000. "Die gesundheitliche Gefährdung nimmt unter Umständen nicht gleichmäßig mit der Entfernung vom Ort der Katastrophe ab, Wetterbedingungen spielen bei der Verbreitung der "radioaktiven Wolke" eine herausragende Rolle. Das hat das Beispiel Tschernobyl gezeigt."

Bereits 1995 stellte eine Studie unter Berücksichtigung meteorologischer Faktoren eine Gefährdung Wiens fest, die deutlich über der aller anderen untersuchten Städte Westeuropas lag. Ein Atomunfall im dichtbesiedelten Mittel-Europa hätte noch verheerendere Folgen als die Tschernobylkatastrophe.

Nun droht in Europa trotz der großen Risiken und der hohen Kosten der Atomkraft ein nukleares Comeback. GLOBAL 2000 sammelt daher gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen in einer europaweiten Aktion "1 Million Unterschriften gegen Atomkraft". Die Petition soll den Willen der Bevölkerung deutlich machen und die europäischen Regierungen zum Umdenken bewegen. Denn heute fallen die Entscheidungen für die Energieversorgung von morgen. GLOBAL 2000 fordert: "Statt gefährlicher und teurer Atomkraft wollen die BürgerInnen Europas endlich eine nachhaltige, umwelt- und klimafreundliche Energiezukunft ohne Risiken."

Restkarten für JournalistInnen (Mittwoch 15.3., Wien, 19:00 Uhr) sind unter 0664/103 24 23 erhältlich. Anschließend an die Vorstellung findet eine Diskussion mit ExpertInnen von GLOBAL 2000, IAEA, Universität, Grüne und dem Regisseur statt.

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