Plattform "gegen das kleine Glückspiel in Niederösterreich"

St. Pölten (OTS) - Seit 1982 ist das kleine Glückspiel in Niederösterreich zum Schutz der Jugend und Familien verboten. Nun gibt es offenbar wieder Interessen, das kleine Glückspiel, sprich Glückspielautomaten (0,50 Cent bis 20 Euro), wieder zu legalisieren.

In sechs Österreichischen Bundesländer ist das kleine Glückspiel verboten. In drei Bundesländer (Steiermark, Kärnten und Wien) ist das kleine Glückspiel erlaubt. Das Suchtpotential in den drei Ländern ist enorm gestiegen. "Durch die Legalisierung wird das Glückspiel für alle Bevölkerungskreise, leider auch für die Jugend, zugänglich. Eine international bestätigte Erfahrung ist, dass die Zahl der Glückspielsüchtigen in direkter proportionaler Beziehung zur Zahl der aufgestellten Glückspielautomaten steht", so Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier.

"Das bedeutet ein nicht messbares Potential an Unglück, Suchtgefährdung, Suizidgefährdung sowie Zerstörung von Familien mit allen daran geknüpften Konsequenzen", so Binder-Maier weiter.

Aufgrund der Erfahrungen, die auch in Niederösterreich bis 1982 gesammelt wurden und der aktuellen Studien sprechen sich die SPÖ-Frauen gegen die Wiedereinführung des kleinen Glückspiel in Niederösterreich aus. Genauso wie 75 % der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei der durchgeführten IFES Studie 2006, die von Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl in Auftrag gegeben wurde.

Unterstützen sie mit ihrem Eintrag auf der Homepage www.noe-frauen.spoe.at die Initiative der Frauen gegen das kleine Glückspiel in Niederösterreich.

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