Jakob Auer: Immer mehr Einsätze erfordern immer mehr Geld

ÖVP-Feuerwehrsprecher für rasche Öffnung des Katastrophenfonds zugunsten der Feuerwehr

Wien (ÖVP-PK) - Statistisch gesehen ist die Feuerwehr allein in Oberösterreich rund 111 Mal am Tag im Einsatz. Uns allen in Erinnerung ist das unermüdliche Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer bei den Hochwasserkatastrophen und beim heurigen Schneechaos. ÖVP-Feuerwehrsprecher Abg. Jakob Auer begrüßt daher die Ankündigung von Finanzminister Grasser, den Katastrophenfonds abzusichern, um den Feuerwehren auch genügend finanzielle Mitteln zur Ausbildung ihrer Mitglieder sowie zur Anschaffung von neuen Geräten zur Verfügung zu stellen. "Ich hoffe, dass dieser Ankündigung auch bald konkrete Schritte folgen werden", verweist Auer auf sein jahrelanges Bemühen, mehr Geld für die Feuerwehren aus dem Bundesbudget zu lukrieren. ****

Mit einem Mindestvolumen aus Feuerschutzsteuer- und Katastrophenfondsmitteln von jährlich 90 Millionen Euro ist es den Feuerwehren in den nächsten Jahren möglich, gezielt Planungen über Neuanschaffungen und Schulungen zu machen. "Unsere Feuerwehrleute leisten täglich Hilfe, die unbezahlbar ist. Es ist daher höchst an der Zeit, dass sie - unabhängig von konjunkturellen Schwankungen und Steuereinnahmen - ein fixes Budget im Jahr erhalten", sieht Auer die Änderungen im Katastrophenfondsgesetz auch als "ein besonderes Dankeschön an die Feuerwehren".

Im vergangenen Jahr haben über 80.000 Feuerwehrfrauen und -männer in Oberösterreich über 900 Menschen und über 1.600 Tiere aus Notlagen gerettet. "Für die Gemeinden ist die Feuerwehr auch gesellschaftspolitisch nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen ihrer Jugendausbildung und durch den sozialen Zusammenhalt in der Gruppe sind sie ein wichtiger Baustein im sozialen Gefüge einer Gemeinde", betont Bürgermeister Auer. "Die finanzielle Aufstockung um bis zu 35 Prozent pro Jahr und die gesicherte Planbarkeit muss kommen", hofft der ÖVP-Abgeordnete, dass nach dem Regierungs-Beschluss auch das Parlament rasch und ohne parteitaktische Spielchen der Opposition im Bundesrat diese Gesetzesvorlage beschließt, damit so rasch wie möglich die finanziellen Mitteln zur Verfügung stehen.
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