BZÖ Agrarsprecher Scheuch erfreut über neue Regelung der Milchquotenverteilung

BM Pröll reagiert auf Kritik von Scheuch

Wien (OTS) - Erfreut über den veränderten Modus der Milchquotenverteilung zeigte sich heute BZÖ Agrarsprecher LWK-Vizepräsident NRAbg. DI Uwe Scheuch. Im Gegensatz zur letzten Verteilung würden nun alle Milchbauern in den Genuss der Quotenaufstockung kommen. "Ich bin froh, dass BM Pröll auf meine Kritik und Alternativvorschläge bei der letzten Quotenverteilung reagiert hat, und nun alle österreichischen Milchbetriebe mehr Milchquote bekommen!", so Scheuch.

Bei der letzten Verteilung hatte Pröll ja lediglich an eine auserlesene Schar von Bauern die Quote verteilt, und tausende Bauern in ganz Österreich durch den Rost fallen lassen. Dass die späte Einsicht nun Früchte zeigt, freut Scheuch doppelt. "Es ist schon faszinierend, wie noch vor wenigen Monaten der gesamte Bauernbund die ungerechte Regelung von BM Pröll verteidigt hat, und wie man nun die neue Regelung lobt!", so Scheuch in Richtung ÖVP.

Etwas erstaunt zeigte sich Scheuch von den Aussagen von Bauernbundpräsident Grillitsch: "Es ist mehr als erstaunlich und ziemlich bedenklich, wenn Grillitsch davon spricht, dass sich Pröll an die Vorgaben des ÖVP-Bauernbundes gehalten hat, denn dabei handelt es sich um eine Parteiorganisation! Ich erwarte mir hier eine Klarstellung vom Bundesminister, denn sein beratendes Gremium sollte maximal die LWK Präsidentenkonferenz sein!", so der BZÖ Agrarsprecher sichtlich überrascht.

Man sei die Selbstherrlichkeit und den alles umfassenden Machtdrang des Bauernbundes zwar gewohnt, aber von einem Mitglied der gemeinsamen Bundesregierung sei zu erwarten, dass es nicht parteipolitisch motiviert entscheidet. "Ich schätze BM Pröll als fundierten Fachmann und Vollprofi, deshalb dürfte es sich hierbei ja wohl hoffentlich nur um eine Propagandameldung der schwarzen Bauernbundmaschinerie handeln!", so Scheuch abschließend.

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