Gorbach zu Mittelstandsentlastung: BZÖ-Drängen wirkt

Erstmals Vorschläge von ÖVP

Wien (OTS) - Der geschäftsführende Obmann des Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), Vizekanzler Hubert Gorbach, kann der Barteinstein-Idee, eine Einschleifregelung bei Sozialversicherungskosten einzuführen, Positives abgewinnen. Dies schaffte mehr Lohngerechtigkeit und sei deshalb durchaus geeignet, in den Verhandlungskatalog der Steuerreformgruppe der Bundesregierung aufgenommen zu werden.****

"Es zeigt sich nun, dass sich das beharrliche Drängen des BZÖ auf zusätzliche Entlastungsmaßnahmen für den Mittelstand lohnt. Spätestens mit der Vorstellung unseres KMU-Pakets haben wir bei der ÖVP einen Nachdenkprozess eingeleitet, der nun erste Früchte trägt", kommentierte Gorbach die Äußerungen von Arbeitsminister Bartenstein, wonach dieser sich eine Einschleifregelung bei Sozialversicherungsbeiträgen als Lohnnebenkostensenkung vorstellen kann.

"Der Sprung bei der Belastung mit Sozialversicherungsbeiträgen zwischen geringfügig Beschäftigten und "normal" Angestellten ist hoch", beurteilte Gorbach die Tatsache, dass bis 333 Euro kaum etwas (nur Unfallversicherung) gezahlt werden muss, ab dem 334. Euro aber voll, nämlich Kranken- und Pensionsversicherung. Der geschäftsführende BZÖ-Obmann kann sich ebenso wie Bartenstein eine "Einschleifregelung" zwischen der Geringfügigkeitsgrenze und einem Mindestlohn von 1.000 Euro vorstellen. (Schluss)

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