Steirisches BZÖ hat Anzeige bei STA Graz wegen Amtsmissbrauch rund um Vogelgrippe eingebracht

Behördenwillkür auf Kosten des Tierschutzes beschädigt Rechtsstaat

Graz (OTS) - "Die Entwicklungen rund um das Tierschutzhaus Graz -Arche Noah grenzen an Behördenwillkür und Amtsmissbrauch. Abgesehen vom Behördenwirrwarr zwischen Stadt und Land wird hier ganz eindeutig versucht, das Tierschutzhaus Arche Noah und seine ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diskreditieren. Diese eindeutig politisch motivierte Vorgehensweise ohne rechtliche Grundlage wird daher von uns bekämpft werden", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz bei der Einbringung der Anzeige wegen Verdachts des Amtsmissbrauches gegen Landesrat Seitinger und Stadträtin Monogioudis.

"Hier wird ohne gesetzliche Basis ein Tierheim mittels rechtungültigen Bescheiden gesperrt, das Tierseuchengesetz umgangen, das Tierschutzgesetz ignoriert, die Heimleitung kriminalisiert und die unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer diskreditiert. Das lässt den Verdacht zu, dass es hier eine starke Lobby einiger geschäftstüchtiger Grazer Tierärzte gibt, die sich im Wege des Vogelgrippemanagements an der Leitung des Tierschutzhauses rächen wollen", so Grosz.

"Unsere Anzeige ist umfassend begründet und mithilfe Experten erstellt worden. Nun ist es Aufgabe der Staatsanwaltschaft diesem Behördenwildwuchs ein Ende zu bereiten. Landesrat Seitinger und Stadträtin Monogioudis werden daher in Zukunft ihre Auffassung von Vogelgrippemanagement vor Gericht ausbreiten können. Der steirischen Landwirtschaft, den Konsumenten und dem Tierschutz ist ihre Vorgangsweise ohnehin nicht mehr zumutbar", so Grosz abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Steiermark

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0005