Vorsorge bei der Wildbach- und Lawinenverbauung

Tagung "Energieeffizientes und sicheres Bauen im Alpenraum" in Vorarlberg

Wien (OTS) - Die Sicherheit beim Planen und Bauen in Bezug auf Naturgefahren sowie der Beitrag von Passiv- und Niedrigenergiebauweise mit regionalen Holzbaustoffen zum Klimaschutz stehen am 9. und 10. März im Zentrum der Tagung "Energieeffizientes und sicheres Bauen im Alpenraum" in Hittisau (Vorarlberg). "Die Gefahrenzonenpläne der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV), auf denen die Raumplanung und Flächwidmung aufbaut, sind seit 30 Jahren gesetzlich geregelt. Der steigende Flächenbedarf und die mögliche Frequenzerhöhung von Extremereignissen, machen eine umfassende Vorsorge nötig", erklärte DI Andreas Reiterer, Sektionsleiter der WLV in Vorarlberg.

Wichtige Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung vor Naturkatastrophen ist die weiterhin konsequente Einhaltung und Beachtung der Gefahrenzonenpläne. Dabei müssen Überarbeitungen der Pläne mit neuen Methoden und Erkenntnissen laufend erfolgen. Daneben sind auch Objektschutzmaßnahmen in Bereich geringerer und seltener Gefährdung von Bedeutung, auch wenn diese eine gestaltungstechnische Herausforderung und einen Kostenfaktor beim Bauen darstellt. Weiters zentral sind technische Schutzmaßnahmen in Wildbächen und Lawinen sowie der Ausbau von temporären Einrichtungen wie Mess- und Warnsystemen. Auch die Verbesserung von Kommunikation und Koordination von Einsatzkräften sowie der Katastrophenfond, der mithilft, die wirtschaftliche Existenz von Menschen zu sichern, die durch Naturereignisse schwer geschädigt wurden, sind wesentliche Beiträge.

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