Österreichische Stromlösung ohne Oberösterreich ist kein gutes Ergebnis

Linz (OTS) - "Die in der heutigen Aufsichtsratssitzung des
Verbundes getroffenen Entscheidungen erfordern, dass Oberösterreich vorsorglich bis Ende März die Verträge mit der Energie Allianz kündigt. Dies wird mit September 2006 wirksam. Diese sechs Monate müssen für intensive Verhandlungen für eine deutlich verbesserte Österreichlösung unter Einbeziehung von Oberösterreich genützt werden", stellt LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider, Vorsitzender der SPÖ Oberösterreich fest.

"Wenn diese Verhandlungen scheitern, soll Oberösterreich den 25% + 1 Aktie-Anteil an der Energie AG von der Energie Allianz zurückkaufen und behalten. Zusätzlich muss intensiv die Zusammenarbeit von Energie AG, Linz AG und weiteren städtischen Versorgern verstärkt werden. Ein Verkauf von Anteilen an der Energie AG an die TIWAG ist nicht sinnvoll, da die TIWAG mit den Wiener Stadtwerken und der EVN syndiziert ist und gemeinsam einen 25% Anteil am Verbund halten. Stromlieferverträge und Kooperationen sind möglich", ergänzt LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider.

"Als nächsten Schritt muss es sofort Gespräche auf Eigentümerebene zwischen der EAG und Linz AG geben und eine sachliche emotionsfreie Analyse der Situation, in der sich die EAG jetzt befindet, ist vorzunehmen. Es geht um eine langfristige abgesicherte Oberösterreichlösung", ist für LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider klar.

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