LHStv. Strutz: Neues Wohnbauförderungsgesetz zeigt Kärntens Vorbildfunktion

Gesetz schafft viele Arbeitsplätze und stärkt den ländlichen Raum durch viele Fördermaßnahmen - 7.500 Euro mehr für Häuslbauer, 70 Euro für Mieter

Klagenfurt (LPD) - Über den heutigen einstimmigen Beschluss des neuen "Kärntner Wohnbauförderungsgesetzes" im Kärntner Landtag zeigt sich der zuständige Wohnbaureferent LHStv. Martin Strutz sehr erfreut: "Damit können wir mehrere wichtige gesellschaftspolitische Ziele umsetzen. Wir fördern das behindertengerechte Bauen, machen umweltpolitische Förderungen erstmals möglich und stärken den ländlichen Raum." Das Gesetz sieht eine verbesserte Förderung für ökologisch wertvolles Bauen vor. Die Kyoto-Ziele zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes sind nun gesetzlich verankert. Zur Stärkung des ländlichen Raumes bzw. für die von Abwanderung bedrohten, strukturschwachen Gemeinden gibt es erhöhte Förderungen. Auch für Jungfamilien und für das behindertengerechte Bauen wird es Erhöhungsbeiträge geben.

Als großen Vorteil für Häuslbauer im ländlichen Raum hob der Wohnbaureferent die Förderung von 7.500 Euro beim Bau eines Einfamilienhauses hervor sowie die Förderung des Grunderwerbes. Weiters wird durch zukünftige Weitergewährung des Annuitätenzuschusses bei Übernahme von Mietwohnungen ein neuer Anreiz für die Eigentumsbildung geschaffen. Auch habe das neue Gesetz enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, betonte Strutz. "Durch das neue Gesetz werden Tausende neue Arbeitsplätze geschaffen." Zudem ergeben sich positive Änderungen bei der Eigenheimförderung mit vier Öko-Förderklassen. Änderungen bei der Wohnhaussanierung sind unter anderem die abgestuften Förderungssätze je nach Maßnahmen, Förderungen zwischen 30 und 60 Prozent bei Heizanlagen für biogene Brennstoffe sowie für Maßnahmen zur thermischen Verbesserung des Gesamtobjektes und Erhöhung der förderbaren Gesamtbaukosten. Bezüglich der Wohnbeihilfen kann ein Plus von 70 Euro monatlich im ländlichen Raum (ganz Kärnten außer Zentralraum und Bezirkshauptstädte) gewährt werden.

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