Rübig: EU muss Nachhaltigkeit für "Energiemix" sichern

Österreich ist Vorzeigeland bei erneuerbarer Energie

Brüssel, 9. März 2006 (ÖVP-PD) "Ich begrüße ausdrücklich das Grünbuch der EU-Kommission für eine gemeinsame europäische Energiepolitik, denn eine Neubewertung der Energiepolitik auf Basis langfristiger Strategien ist dringend notwendig. Vor allem die Vorschläge der Kommission zur Energieeffizienz und zum verstärkten Ausbau erneuerbarer Energie sind zu unterstützen. Die EU muss einen wettbewerbsfähigen Markt für Energie schaffen und Innovationen im Energiebereich fördern", sagte heute, Donnerstag, der Energiesprecher der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Paul Rübig. ****

Die EU-Kommission will vor allem Gaseinfuhren verstärken und regenerative Energien ausbauen. Die Mitgliedstaaten sollen sich bei Knappheiten gegenseitig aushelfen und Reserven für mindestens zwei Monate anlegen. Langfristig sollen gemeinsam Rohstoffe eingekauft werden. "Die Kommission muss jetzt rasch handeln. Wir brauchen konkrete Legislativvorschläge, die in die parlamentarische Behandlung gehen und rasch realisiert werden können", betonte Rübig: "Die EU muss sich im Energiesektor auf ihre eigenen Beine stellen. Unsere Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen muss Schritt für Schritt abgebaut werden." Die Lösung dafür heißt für den ÖVP-Europaparlamentarier erneuerbare Energie: "Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energienquellen hat dabei Priorität. Die Zukunft muss ein 'grüner Energiemix' aus Biomasse, Wind- und Wasserkraftwerken sein. Österreich ist in dieser Hinsicht schon heute ein EU-Vorzeigemodell", betonte Rübig.

Auch EU-Energiekommissar Andris Piebalgs, der erst letzte Woche die Energie-Sparmesse in Wels besuchte, hat sich dort sehr für die heimischen Energieerfolgsrezepte interessiert. "Auch Piebalgs setzt auf erneuerbare Energie. Gemeinsam werden wir eine nachhaltige Energiepolitik in und für Europa zustande bringen können", sagte Rübig abschließend.

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