Umfassendes Ausbauprogramm für NÖ Heime

Bohuslav: Wichtige Projekte für zeitgemäße Pflegeeinrichtungen

St. Pölten (NLK) - "Wir können auf unsere Heime, die pflegebedürftigen Mitmenschen ein Altern in Würde ermöglichen, zu Recht stolz sein. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind ständige Investitionen in die Pflegeeinrichtungen notwendig", betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav heute bei der Präsentation des Ausbauprogramms für die NÖ Pflegeheime in St. Pölten. Bis 2011 werden in Landesheimen und Heimen privater Träger Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 206,7 Millionen Euro umgesetzt.

"Ein Schwerpunkt des Ausbauprogramms ist es, die Lebensqualität und den Wohlfühlcharakter für die Bewohner ständig zu verbessern und auch die Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der Häuser zu erweitern", sagte Bohuslav. Damit wolle man ein Gefühl der Sicherheit für die ganz persönlichen Lebensumstände vermitteln. Die moderne und großzügige Ausstattung der Heime gebe auch den Mitarbeitern eine gute Basis für ihren schweren, verantwortungsvollen Job.

den größeren Bauvorhaben zählen u. a. der Zubau im Landespflegeheim Amstetten sowie der Umbau der Heime in Baden, Gänserndorf, Gutenstein, Herzogenburg, Ybbs an der Donau, Hollabrunn und Wolkersdorf. Zudem sollen die Hospizstationen in Melk und Mistelbach attraktiviert werden. Außerdem wird mit der Erweiterung des Heims in Hainburg ein geschlossenes modernes Gesundheits- und Pflegezentrum entstehen, das auch das Landesklinikum Hainburg umfasst.

Für Bohuslav ist das Ausbauprogramm für die niederösterreichischen Heime auch eine wichtige Stärkung des heimischen Lebens- und Wirtschaftsraumes. Bei der Realisierung der vorliegenden Projekte komme es durch die erhöhte Auftragslage zu einer zusätzlichen Belebung des örtlichen Baugewerbes. "Zeitgemäße Pflegeeinrichtungen kommen aber auch den vielen neuen Mitarbeitern zugute, die durch den laufenden Ausbau in den Heimen Beschäftigung finden", erklärte Bohuslav.

In diesem Zusammenhang betonte Bohuslav den großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich. Auf Grund der Überalterung der Bevölkerung werde dieser Arbeitsmarktsektor in den nächsten Jahren noch zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Niederösterreich habe mittlerweile darauf reagiert und zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Ziel für die Zukunft sei es, die nachhaltigen Beschäftigungseffekte im Pflegebereich für Niederösterreich zu nutzen.

Insgesamt gibt es in Niederösterreich rund 110 Heime, in denen etwa 10.000 Menschen von rund 6.000 Mitarbeitern betreut werden. Rund 1.500 Personen unterstützen den Heimbetrieb in Niederösterreich durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Das Angebot in den NÖ Pflegeheimen reicht von Kurzzeitpflege, Übergangspflege und Tagesbetreuung bis hin zur Pflege von schwerstbedürftigen Menschen und Wachkoma-Patienten.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Heime, Dr. Otto Huber, Telefon 02742/9005-16380.

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