Krainer: Pröll darf sich bei Gentechnik nicht in die Knie zwingen lassen

Pröll muss Thema bei Umweltministerrat offensiv angehen und auf Gentechnikfreiheit beharren

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer erwartet sich von Umweltminister Pröll, dass er sich beim heutigen Umweltministerrat in Sachen Gentechnik "nicht in die Knie zwingen lässt". Krainer: "Auch wenn die Gentechnik-Befürworter in der EU durch den letzten WTO-Beschluss Oberwasser bekommen haben, muss Pröll dem Wunsch der heimische Bevölkerung entsprechen und vehement für die Erhaltung des gentechnikfreien Anbaus in der Landwirtschaft eintreten." Nachdem der Versuch gescheitert ist, ein ganzes Bundesland zur gentechnikfreien Zone zur erklären, soll sich Pröll am Vorschlag der SPÖ orientieren, wonach in einem ersten Schritt Nationalparks zu gentechnikfreien Zonen erklärt werden sollen und in einem zweiten Schritt weitere Gebiete folgen sollen. "Wichtig ist jedenfalls, dass aktiv und offensiv an diese Frage herangegangen wird", betonte Krainer. ****

Beim Klimaschutz muss Pröll darauf beharren, dass die im Vorjahr festgelegten Reduktionsziele - 15 bis 30 Prozent bis 2020 und 60 bis 80 Prozent bis 2050 - umgesetzt werden. "Hier ist Pröll ganz besonders in der Pflicht. Denn Pröll hat sich im Februar 2005 noch für die Verankerung verpflichtender Ziele ausgesprochen, wurde dann aber von Kanzler Schüssel in dieser Frage zurückgepfiffen und betätigt sich seither als Totengräber des Klimaschutzes", so Krainer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Umweltsprecher bekräftigt in dem Zusammenhang zudem die Forderung der SPÖ, auch für Österreich verbindliche Reduktionsziele festzuschreiben. (Schluss) ps

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