Schulterschluss der privaten Medien Österreichs in gemeinsamer Plattform

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV), der Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM) sowie der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) haben eine "Plattform österreichischer Medienverbände" gebildet. Ziel dieser Plattform ist die Zusammenarbeit in allen Fragen, die für die von den Mitgliedern der Plattform vertretenen Medien von gemeinsamer, den einzelnen Verband übergreifender Bedeutung sind. Vor allem in den Bereichen Medienpolitik und Medienrecht, Aus- und Weiterbildung sowie in wirtschaftlichen und sozialpolitischen Fragen wird ein kontinuierlicher Informations- und Meinungsaustausch, eine inhaltliche Kooperation sowie eine wechselseitige Abstimmung und Bündelung von Interessen angestrebt. Beabsichtigt ist außerdem ein wechselseitiger Austausch von Branchendaten, um die Außenwirkung der Medienbranche, gerade auch gegenüber der Politik, zu verstärken.

Gemeinsame Kernthemen

Insbesondere will die "Plattform österreichischer Medienverbände" jetzt folgende Kernthemen übereinstimmend und nachhaltig vertreten:

  • Wegfall der Werbeabgabe
  • Ausbau und Stärkung des dualen Rundfunksystems in Österreich Chancengleichheit im Wettbewerb untereinander und unter Berücksichtigung einer differenzierten Behandlung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Hinblick auf seine bevorzugte Stellung durch die Gebührenfinanzierung
  • Stärkung der Urheber- und Nutzungsrechte bei Verlagen und Rundfunkunternehmen
  • Eintreten für optimale Bedingungen im Zustellwesen

Private Medien stehen für Medien- und Meinungsvielfalt

Die Plattform repräsentiert die Medienvielfalt Österreichs, welche die wesentliche Grundlage der demokratiepolitisch unverzichtbaren Meinungsvielfalt im Lande darstellt. Die privaten Medien sind als dynamischer Sektor mit innovativen Beschäftigungsmöglichkeiten konstitutiv für die österreichische Medienwirtschaft und mit über 67 Prozent Anteil am klassischen Werbeaufwand, das waren 2005 insgesamt 1,49 Milliarden Euro brutto, ein starker Partner der heimischen Werbewirtschaft.

  • Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) vertritt derzeit die Interessen von 78 ordentlichen Mitgliedern. Es sind dies alle österreichischen Tageszeitungen sowie 61 Wochenzeitungen und Magazine.
  • Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) ist die Berufs- und Standesorganisation der Herausgeber und Verleger österreichischer Zeitschriften; seit Anfang 2001 werden im Verband auch Fachmedien alternativer Technologien (wie z. B. Internet) vertreten; ihm gehören derzeit 160 Mitgliedsverlage mit rund 500 Zeitschriftentiteln an.
  • Der Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM) ist die Interessenvertretung und Dachorganisation der kostenlosen Regionalzeitungen; ihm gehören mit rund 120 Einzeltiteln aus 35 Verlagen alle wesentlichen Medien dieser Gattung an.

- Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) ist die Interessenvertretung und Plattform der privaten österreichischen Rundfunkveranstalter; derzeit zählen 21 Privatradios und zehn private TV-Anstalten aus allen Bundesländern zu den Mitgliedern des Verbandes.

Rückfragen & Kontakt:

Hannes Schopf
Verband Österreichischer Zeitungen
1010 Wien, Wipplingerstraße 15, 4. Stock
Tel. 0676/6347083

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