Energietarife - SP-Ekkamp: Schon wieder unwahre Behauptungen seitens FP-Schock

Wien (SPW-K) - "Bürgermeister Dr. Michael Häupl hat kein Wahlversprechen gebrochen, weil er nicht angekündigt hat, dass es in der gerade laufenden Legislaturperiode einen Preisstopp für die Konsumententarife von Wien Energie geben wird. Das Stadtoberhaupt hat seine diesbezügliche Meinung auch in der jüngsten Gemeinderatsdebatte über dieses Thema am 28. Februar neuerlich bekräftigt. Die heute von FP-Stadtrat Schock gemachte, gegenteilige Äußerung ist deshalb nicht anderes als unwahr und daher unseriös", reagierte Donnerstag der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, auf die Behauptungen des FP-Politikers.

Zudem seien die von Schock angegebenen Zahlen sachlich nicht nachvollziehbar und offensichtlich aus dem Traumbüchel entnommen, setzte Ekkamp fort. Seines Informationsstandes zufolge hätten im Februar, also zum Zeitpunkt der Ankündigung der infolge der extrem gestiegenen Primär-Energieeinstandspreise notwendigen Tarifanpassung, von den 1,2 Millionen Kunden von Wien Energie nur elf gegen den neuen Stromtarif Einspruch erhoben, wobei letztlich mit nur drei keine Einigung zustande gekommen wäre, informierte Ekkamp. "Die Kunden von Wien Energie haben offensichtlich mehr Verständnis für die Marktgegebenheiten als der FP-Mandatar", meinte der Gemeinderat.

Nicht zuletzt stellte Ekkamp fest, dass sich Wien Energie für einen Durchschnittshaushalt sowohl beim Strom- als auch beim Gastarif samt Rundum-Serviceleistungen unter den günstigen Anbietern befinde und ein nicht unwesentlicher Teil der Anbieterwechsler nach einiger Zeit wieder zu Wien Energie zurückkehre, weil dann das Kleingedruckte bei anderen Energieunternehmen seine Wirkung (Wegfall des einmaligen Wechselbonus, Ablauf des Einjahres-Günstigtarifs etc.) entfalte. Ekkamp: "Nicht zuletzt ist Stadtrat Schock auch im Verlauf von Gemeinderatsdebatten anhand von Zahlen, Daten und Fakten bereits mehrmals nachgewiesen worden, dass seine Berechnungen ganz einfach hinken", schloss Ekkamp. (Schluss)

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