VHS Hietzing: Geist ist die gefährlichste Sache, die es gibt

Wien (OTS) - Mit einer Ausstellung, einer Lesung und einem
Symposium gedenkt die Volkshochschule Hietzing am 10. und 11. März an einen der bedeutendsten österreichischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Friedrich Heer, der heuer seinen 90. Geburtstag gefiert hätte, war universal gebildeter Historiker und Kulturphilosoph, arbeitete lange Jahre als Publizist, wirkte als Professor an der Wiener Universität, war Dramaturg des Wiener Burgtheaters und veröffentlichte bis zu seinem Tod im Jahre 1983 hunderte von Büchern, Essays und Artikel, darunter auch Romane.

Der Friedrich Heer-Schwerpunkt der Volkshochschule Hietzing wird am Freitag, 10. März um 18:00 mit einer Leseausstellung in Kooperation mit der Wochenzeitung "Furche" eröffnet. Um 19:00 gestaltet Gerald Buchas mit der Schauspielerin Alena Baich eine Lesung von Texten von Friedrich Heer. Als Zeitzeugin kommt Univ. Prof. Dr. Erika Weinzierl zu Wort.

Am Samstag ab 10 Uhr stehen Referate über Friedrich Heer auf der Tagesordnung. Dr. Evelyn Adunka: Biographische Annäherung; Wolfgang Müller-Funk: Politische Religiosität. Friedrich Heer und die kulturelle Wende ; Peter Lhotzky: Heer und Manfred Ackermann; Richard Steurer: Heers Bruckner-Bild vor dem Hintergrund der "Entarteten Musik"; Dr. Peter Malina: Heer als Lebensberater; Helmut Hundsbichler: Heer und die Modernität des Mittelalters

o Ort: Volkshochschule Hietzing, 13.,Hofwiesengasse 48, Tel. 804 55 24, http://www.vhs-hietzing.at/ rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) vhs

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