Vlaydka: Bundeseinheitlicher Heizkostenzuschuss würde Entlastung bringen

Langer Winter sorgt für ein großes Loch in den Geldbörsen der Menschen

St. Pölten, (SPI) - Mit den lang anhaltenden tiefen Temperaturen
im heurigen Winter ist auch der Heizbedarf gestiegen. Die höheren Kosten verursachen bei vielen Familien mit geringerem Einkommen sowie Pensionistinnen und Pensionisten ein großes, tiefes Loch in ihren Geldbörsen. Viele stehen tagtäglich vor der Entscheidung, sich entweder zu verschulden, wenn nicht die Bank schon das Konto gesperrt hat, oder zu frieren. "Ein bundeseinheitlicher Heizkostenzuschuss, wie von der SPÖ gefordert, von zumindest 40 Euro monatlich von Oktober bis April, würde zumindest teilweise eine Entlastung bringen", sieht die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, sofortigen Handlungsbedarf.****

"Wenn Menschen sich jedes Mal zweimal überlegen müssen, ob sie sich das Einheizen leisten können oder ob sie sich unter die Decke verkriechen sollen, um der Kälte in ihrem Wohnraum zu entfliehen, dann ist das menschenunwürdig. Das ist kein Horrorszenario, sondern mittlerweile leider für viele Alltag, die an oder knapp über der Armutsgrenze leben und mit einem Minimaleinkommen über die Runden kommen müssen. Mit einem Heizkostenzuschuss in Höhe von 280 Euro pro Heizperiode könnte hier zumindest den sozial Schwächsten in ihrer ärgsten Not unter die Arme gegriffen werden", ist LAbg. Vladyka überzeugt.

"Niederösterreich zahlt ja aus Landesmitteln für die aktuelle Heizperiode für Anspruchsberechtigte einen einmaligen Heizkostenzuschuss von 75 Euro. Angesichts der weiter steigenden Energiepreise - jetzt verknappt und verteuert sich ja auch schon Brennholz - reicht das aber nicht aus. Der Bund hätte durchaus die Finanzmittel für einen bundeseinheitlichen Heizkostenzuschuss. Allein ein kleiner Teil der Mehreinnahmen des Finanzministers bei der Mehrwertsteuer durch die deutlich gestiegenen Energiepreise würde dafür sorgen, dass keiner in seinen eigenen vier Wänden mehr frieren muss", so Vladyka abschließend.
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