BO Amann zum KMU-Paket der Regierung: Runter mit den Lohnnebenkosten ist die beste Entlastung!

Senkung der Beiträge in den Insolvenzfonds sowie zur AUVA sind ein Muss!

Wien (OTS/RFW) - Statt ein Minifüllhorn als Wahlzuckerl über den Mittelstand auszuschütten, wäre die Bundesregierung besser beraten, endlich die versprochene Senkung der Lohnnebenkosten durchzuziehen, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion auf das in Aussicht gestellte Entlastungspaket für die KMU´s.

Amann dazu: "Eigentlich hätte ich mir intelligentere Lösungen erwartet, wenn es um die Entlastung des Mittelstandes geht. Anstatt mit Prämien zu locken, hätte man die ungerechtfertigten und überzogenen Lohnnebenkosten sowie die nicht EU-konformen Abgaben endlich in Angriff nehmen sollen. Der Mittelstand ist weder ein Subventionsempfänger der Bundesregierung, noch sollte sich seine Haupttätigkeit auf das Ausfüllen von Anträgen und Formularen beschränken. Weiter wird niemand Leute einstellen, nur weil dafür Prämien winken, die ja auch wieder jeder Steuerzahler selbst zu bezahlen hat."

Was der Mittelstand braucht sind Lohnnebenkosten, die im internationalen Vergleich angemessen sind und keine Gießkannewirtschaftspolitik, wie von der Bundesregierung geplant. Dabei gebe es genügend Möglichkeiten die Unternehmer wirklich zu entlasten. So könnte man die Beiträge zum Pleitenfonds - wie vom VFGH längst mit Urteil erkannt - oder zur AUVA ohne Problem halbieren und so die Unternehmer um Millionen entlasten. Weiter gehört die Kreditvertragsgebühr abgeschafft die Grundbucheintragungsgebühr pauschaliert sowie die Abschreibungen der technischen Entwicklung angepasst. Auch die Befreiung der geschäftsführenden Gesellschafter von nicht gerechtfertigen Abgaben, wie Kommunalsteuer und Dienstgeberbeiträgen ist ein Muss, so der RFW-Bundesobmann

Allein mit diesen Maßnahmen könnte man ein Entlastungspaket für den Mittelstand schnüren, welches ein Vielfaches von dem ausmacht, was von der Bundesregierung angedacht ist. Das Ganze könnte ohne Verwaltungsaufwand einfach und kostengünstig erfolgen, wenn man will. Damit könnte man einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leisten und damit Arbeitsplätze sichern. Das scheint aber nicht in der Absicht der Regierung zu sein. In der Verzweiflung das katastrophale Image aufzubessern, versucht man nun den im Regen stehen gelassenen Mittelstand mit Wahlzuckerln zu besänftigen. Das wird aber nur dann gelingen, wenn die Bereitschaft zu einer echten Lohnnebenkostensenkung da ist, schließlich ist der Mittelstand nicht der Almosenempfänger dieser Bundesregierung, sondern die tragende Säule dieser Republik, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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