ÖAMTC: Lawinengefahr steigt

Zahlreiche Straßensperren in Westösterreich

Wien (OTS) - Der Winter ist hartnäckig. In Westösterreich wurden in den vergangenen Stunden örtlich bis zu 50 cm Neuschnee gemessen. Wegen akuter Lawinengefahr wurden zahlreiche Straßenverbindungen aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Wie der ÖAMTC berichtet, sind die Scheitelstrecke über den Arlbergpass (B197) zwischen Alpe Rauz und St. Christoph sowie die Zufahrt zum Flexenpass (B198) ab der Ortschaft Stuben nicht befahrbar. Die Wintersportorte Zürs und Lech sind derzeit auf Straßenweg nicht erreichbar, weil auch die Verbindung vom Bregenzer Wald bzw. vom Tiroler Lechtal her zwischen Warth und Lech unpassierbar ist.

Auch die Zufahrt ins Paznauntal (B188) ist nicht möglich. Die B188 ist laut ÖAMTC bereits ab Pians bis Galtür an insgesamt fünf Stellen unterbrochen. Unter anderem sind die Orte See, Kappl, Ischgl oder auch Galtür nicht erreichbar.

Neben zahlreichen Nebenstraßen sind weiters gesperrt:
* Tiroler Lechtal (B198), ab Häselgehr
* Seefelder Straße (B177), bei Scharnitz
* Zufahrt ins Kühtai (L237) von Ötz aus

Die Straße über den Fernpass (B179) war zeitweise blockiert. Zwischen Nassereith und der Passhöhe blieben Schwerfahrzeuge immer wieder hängen. Auf Grund der tief winterlichen Fahrbedingungen rät der ÖAMTC den Autofahrern, zur Sicherheit unbedingt Ketten im Fahrzeug mitzuführen.

Im Bundesland Salzburg war nach Meldungen des ÖAMTC auch eine kurzfristige Sperre der Verbindung über den Felbertauern zwischen Mittersill und Matrei notwendig. Auf Salzburger Seite wurde eine Lawine abgesprengt.

Aktuelle Verkehrsinfos
www.oeamtc.at/verkehrsservice

(Fortsetzung möglich)
Gerhard Koch

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
iz-presse@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAC0016