euro adhoc: CHRIST WATER TECHNOLOGY AG / Geschäftszahlen/Bilanz / Christ Water Technology schafft 2005 den Turnaround (D)

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09.03.2006

Im Jahr 2005 erreicht die CHRIST Gruppe mit Rekord-Auftragseingängen eine ausgezeichnete Basis für die weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang hat mit 241,7 Mio. EUR eine Rekordhöhe erreicht, der Vorjahreswert (192,0 Mio. EUR) wurde um 25,8% übertroffen. Der Auftragsbestand in der Gruppe zum 31.12.2005 liegt mit 146,5 Mio. EUR, um zwei Drittel über dem Wert zum Ende des Vorjahres (87,8 Mio. EUR). Teilweise reicht die Auftragsabwicklung über das Jahr 2006 hinaus, was zusätzliche Sicherheit für die mittelfristige Kapazitätsauslastung gibt.

Die CHRIST Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen konsolidierten Konzernumsatz von 183,0 Mio. EUR, der Vorjahresumsatz lag bei 178,4 Mio. EUR. Bei der Bewertung des Anstiegs von 2,6% ist zu erwähnen, dass 2005 im Unterschied zum Vorjahr keine Großprojekte zur Abwicklung gelangten.

Die einzelnen Geschäftssegmente zeigten unterschiedliche Entwicklungen:

Segment (ohne Innenumsätze) 2005 2004 +/- % Pharma & Life Science (PhLS) 46,8 31,0 +51,0% Ultrapure Water (UPW) 71,1 96,9 -26,6% Food & Beverage (F&B) 22,7 26,1 -13,0% Municipal Water Treatment (MWT) 42,4 24,4 +73,8% Konzernumsatz gesamt 183,0 178,4 +2,6% Ergebnisentwicklung

Nach den verschiedenen Geschäftsbereichen gegliedert hat sich das EBIT wie folgt entwickelt:

Segment 2005 2004 +/- % Pharma & Life Science (PhLS) 1,7 0,9 +82,8% Ultrapure Water (UPW) 1,1 -6,5 X Food & Beverage (F&B) -1,0 0,7 X Municipal Water Treatment (MWT) 2,2 1,6 +35,8% Konzern-EBIT gesamt 4,0 -3,2 X

Mit Ausnahme des Food & Beverage-Segments haben alle Geschäftsbereiche zur deutlichen Ergebnisverbesserung beigetragen. Die größte Auswirkung stammt aus dem Segment Ultrapure Water, welches im Jahr 2004 noch ein EBIT von -6,5 Mio. EUR auswies und im Abschlussjahr 2005 ein EBIT von +1,1 Mio. EUR verzeichnete. Im Vorjahr waren noch Auswirkungen der unter Herstellkosten hereingenommenen Altprojekte zu verzeichnen, ein Umstand, der 2005 in deutlich geringerem Ausmaß angefallen ist. Der Bereich Pharma & Life Science profitierte von der besseren Kapazitätsauslastung infolge der gestiegenen Betriebsleistung. Das Segment Municipal Water Treatment hat wie schon in der Vergangenheit mit 2,2 Mio. EUR überdurchschnittlich zum Gruppenerfolg beigetragen und das Vorjahresergebnis (1,6 Mio. EUR) nochmals um 35,8% übertroffen. Enttäuschend verlief die Ertragsentwicklung im Food & Beverage Bereich, wo nach dem Wegfall von Großaufträgen in der Nahrungsmittelindustrie aus Osteuropa, welche in den letzten drei Jahren zur Abwicklung gelangten, der gesunkene Auftragseingang nicht für die Fixkostenabdeckung ausreichte und operative Anpassungsmaßnahmen erforderlich machte. Diese bereinigenden Aufwendungen führten zu einem Rückgang des EBIT auf -1,0 Mio. EUR (VJ: +0,7 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen erreichte 2,9 Mio. EUR, im Vorjahr war noch ein Verlust von 4,1 Mio. EUR eingefahren worden. Das Ergebnis je Aktie beträgt damit 2005 0,16 EUR je Aktie gegenüber -0,46 EUR im Vorjahr.

Nettoverschuldung deutlich reduziert

Die CHRIST Gruppe hat 2005 ihre Nettoverschuldung durch den positiven Cash Flow auf 20,4 Mio. EUR zur Jahresende 2005 gesenkt. Somit hat sich das Gearing (Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) von 92,9% auf 49,5% verbessert. Die Gruppen-Bilanzsumme hat sich im Jahresvergleich nur unwesentlich verändert und beträgt 144,4 Mio. EUR. Das Konzerneigenkapital lag zum 31.12.2005 bei insgesamt 41,2 Mio. EUR, das bedeutet eine Eigenkapitalquote von 28,5% gegenüber 27,6% im Vorjahr.

Ausblick

Nach der Abspaltung der CHRIST WATER TECHNOLOGY AG von der BWT Aktiengesellschaft konzentriert sich die CHRIST Gruppe auf die dynamische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe im Bereich der industriellen und kommunalen Wasseraufbereitung. Die weitere Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten, insbesondere in den stark wachsenden Märkten in Asien und Osteuropa ist ebenso ein strategisch wichtiges Ziel des CHRIST Managements wie die Ausweitung des Kundenservices.

Auf Basis der gut gefüllten Auftragsbücher und der technologisch führenden Rolle der CHRIST Gruppe im wachsenden Markt der Wasseraufbereitung gehen wir davon aus, dass im Geschäftsjahr 2006 sowohl der Umsatz wie auch das Konzernergebnis deutlich verbessert werden können. Die langfristige Absicherung der Gruppenfinanzierung und die weitere Optimierung des Cash Flows stehen ebenfalls im Mittelpunkt der Bemühungen bei CHRIST.

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Ende der Mitteilung euro adhoc 09.03.2006 07:15:00
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