Zypern braucht die Europäische Union Christofias wirbt um Unterstützung durch österreichischen EU- Vorsitz

Wien (PK) - Der zypriotische Parlamentspräsidenten Demetris Christofias traf zum Abschluss seiner Gespräche im Hohen Haus mit dem Obmann des Ständigen EU-Unterausschusses des Nationalrates Werner Fasslabend und mit Abgeordneter Christine Lapp (S) zu
einer Unterredung zusammen. Präsident Christofias informierte
über die aktuelle Situation auf der Mittelmeerinsel sowie über
die Bemühungen der zypriotischen Regierung, Konflikte zwischen
den griechischen und den türkischen Zyprioten zu lösen, Barrieren zwischen ihnen zu überwinden und Brücken zu bauen. Dabei machte Christofias insbesondere auf die Öffnung des Arbeitsmarktes und
des Sozialsystems für türkische Zyprioten aufmerksam. Den
Eindruck von Ausschussobmann Fasslabend, Zypern sei seit seinem EU-Beitritt im Prozess der Problemlösung vorangekommen,
bestätigte Christofias und merkte an, dass sich seine
persönlichen Hoffnungen auf die geplante Einrichtung gemeinsamer Ausschüsse der beiden Bevölkerungsgruppen richten. Zugleich warb Präsident Christofias nachdrücklich um die Unterstützung Zyperns bei der Lösung seiner Probleme durch die österreichische EU-Ratspräsidentschaft. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
e-Mail: pk@parlament.gv.at, Internet: http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0005