ARBÖ Präsident Schober setzt Schritte zur Entlassung von Dr. Rudolf Hellar - Teil 2

Wien (OTS) - Zur Entlassung Dr. Hellars und zur Sachverhaltsdarstellung an die Wiener Staatsanwaltschaft gibt ARBÖ Präsident Rudolf Schober folgende Erklärung ab:

"Bei der letzten Präsidiumssitzung wurde ich beauftragt, zu den gegen Dr. Hellar erhobenen Anschuldigungen dessen Stellungnahme einzuholen. Diese Anschuldigungen und die Stellungnahme Dr. Hellars haben mich nun mehr veranlasst, einen Anwalt beizuziehen. Der beigezogene Anwalt hat die Empfehlung abgegeben, die Entlassung Dr. Hellars auszusprechen und der Staatsanwaltschaft Wien eine Sachverhaltsdarstellung zu übermitteln. Ein Arbeitsprozess von Dr. Hellar ist zu erwarten."

Zur finanziellen Situation des ARBÖ betont Schober, dass der ARBÖ insgesamt auf gesunden wirtschaftlichen Beinen steht. Wie bereits vor Wochen kommuniziert, gibt es allerdings einige Landesorganisationen mit strukturellem Handlungsbedarf.

Bei dem im "News" abgedruckten Bericht der Consultatio handelt es sich bereits um Bekanntes, welches bereits im November den Medien zugespielt worden war. Der ARBÖ ist ein gemeinnütziger Verein, der nicht auf Gewinn orientiert ist und jeden erwirtschafteten
Cent investiert.

In den letzten drei Jahren wurden insgesamt 14,7 Mio. Euro investiert und ein Überschuss von 1,4 Mio. Euro ins Jahr 2005 übernommen.

Dieser ausschließlich für interne Zwecke vorgesehene Bericht der Consultatio wurde jedoch nach den Kriterien eines rein auf Gewinn orientierten Wirtschaftsbetriebes erstellt. Dabei wurde - entgegen der realen ARBÖ-Struktur - angenommen, dass jede einzelne Landesorganisation für sich allein steht und die getätigten Investitionen aus eigener Kraft zurückzahlen muss.

Tatsächlich jedoch ist der ARBÖ mit seinen neun Landesorganisationen sowie mit seiner Bundesorganisation als Solidargemeinschaft aufgebaut. Die im Prüfbericht zitierten ausgewiesenen Verbindlichkeiten der einzelnen Landesorganisationen bestehen zum überwiegenden Teil gegenüber der eigenen Bundesorganisation und nicht gegenüber Dritten.

Je mehr eine Landesorganisation in ihre Infrastruktur investiert hat und investiert, desto besser ist sie zwar für die Zukunft gerüstet, desto schlechter steigt sie in so einer fiktiven Liquiditätsberechnung aus.

(Forts. mögl.)

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