Mieten in Wien: Qualität als Preistreiber

Wien (OTS) - ImmoDEX zeigt: Höhere Qualität der Mietwohnungen am freien Markt ist für die Preissteigerung der durchschnittlichen Angebotsnettomiete verantwortlich - Objekte, die dem Richtwert unterliegen, bewegen sich jedoch deutlich unter dem Durchschnitt von Euro 9,5 pro m2

Die am 6. März im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Steigerung der durchschnittlichen Angebotsnettomiete für Wien von 5,1 Prozent seit dem vierten Quartal 2004 ist laut Analyse von www.immobilien.net, Österreichs größter Immobilienplattform, in erster Linie auf das steigende Angebot an hochwertigen Objekten zurückzuführen. So wiesen im Jahr 2005 72 Prozent der am freien Markt verfügbaren Objekte den Zustand "Sehr gut" auf. Ebenfalls stieg das Angebot an Erstbezügen nach Neubau erstmals auf einen Anteil von 7,2 Prozent an (2004: 6 Prozent). Mietwohnungen in "nur" gutem Zustand werden hingegen deutlich seltener angeboten, Objekte in mäßigem oder gar renovierungsbedürftigem Zustand finden sich so gut wie gar nicht mehr am freien Markt. Immobilien.NET-Geschäftsführer Alexander Ertler: "Die Steigerung der durchschnittlichen Angebotsnettomieten in Wien ist daher auf die veränderte Angebotssituation zurückzuführen."

Am schwersten fallen hier Neubauten ab 2001 ins Gewicht: Außerhalb des ersten Wiener Gemeindebezirks betrug die durchschnittliche Angebotsnettomiete für diese Objekte im Jahr 2005 Euro 10,6 pro m2.

Mietwohnungen, die hingegen dem Richtwert unterliegen, also jene Objekte, die vor dem Jahr 1945 errichtet wurden und eine Wohnfläche bis 130 m2 aufweisen, bewegen sich deutlich unter der durchschnittlichen Angebotsnettomiete für Wien von Euro 9,5 pro m2. Eine Mietwohnung in einem klassischen Altbau etwa kostete 2005 außerhalb des ersten Wiener Gemeindebezirks im Schnitt Euro 7,7 pro m2. Klassische Altbauwohnungen erfuhren seit dem Jahr 2004 eine Preissteigerung von 4,2 Prozent - das ist deutlich unter der durchschnittlichen Preissteigerung von 5,1 Prozent. Ertler: "Der Richtwertmietzins wirkt daher eher dämpfend auf den Wiener Mietwohnungsmarkt."

Wohnungen mit Baujahr 1914 bis 1945 schlugen sich im Jahr 2005 außerhalb der Wiener Innenstadt mit durchschnittlich Euro 8,5 pro m2 zu Buche. Deutlich teurer wird es hingegen bei Wohnungen ab dem Baujahr 1995: Hier bezahlte man im Jahr 2005 durchschnittlich ab Euro 9,6 pro m2.

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