LAbg. Kadenbach: Forderung nach Novellierung des Unterhaltsvorschussgesetzes

Ökonomische Unabhängigkeit sichert AlleinerzieherInnen ein selbst bestimmtes Leben

St. Pölten (SPI) - "Nicht geleisteter Unterhalt ist für viele AlleinerzieherInnen ein Schritt in Richtung Verarmung. Die unzureichende Gesetzeslage und die ungeklärte Finanzierung des Unterhaltsvorschusses belasten diese Familien zusätzlich", meint LAbg. Karin Kadenbach zum gestrigen ExpertInnengipfel. Bei 90 % der AlleinerzieherInnen handle es sich um Frauen - 17 % davon erhielten überhaupt keine Finanzleistungen. "Hier sind BM Gastinger und BM Rauch-Kallat gefordert bestehende Lücken im Unterhalts-Vorschussrecht endlich zu schließen und die entsprechenden finanziellen Mittel bereitzustellen", betont die Frauensprecherin der SPÖ NÖ.

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages verdeutlicht LAbg. Kadenbach die Situation der Frauen in Niederösterreich: "Nur ökonomische Unabhängigkeit sichert AlleinerzieherInnen und ihren Familien ein selbst bestimmtes Leben. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich ein Arbeitsplatz - doch damit beginnt zumeist die Misere", erläutert die Landesgeschäftsführerin. Die Frauen-Arbeitslosigkeit ist in Niederösterreich im Vergleich zum Vorjahr erneut um 4,1 % angestiegen. Ende Februar waren somit 20.003 Frauen ohne Arbeitsplatz. "Hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens der schwarz-orangen Bundesregierung", so Kadenbach und abschließend: "In den kommenden Jahren muss in unserem Land eine Umverteilung zugunsten der Frauen stattfinden". cp

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