Brunner: Bäuerinnen sind treibende Kraft der Ländlichen Entwicklung

Grüner Pakt als solide Basis für Bäuerinnenarbeit der nächsten Jahre

Wien (AIZ) - "Ohne Bäuerinnen ist eine dynamische und ausgewogene Entwicklung des ländlichen Raumes nicht denkbar. Sie sind maßgeblich für die wirtschaftliche Ausrichtung der landwirtschaftlichen Betriebe und sichern das Familieneinkommen durch neue Erwerbszweige. Ich bin überzeugt, dass der 'Grüne Pakt' von Bundesminister Josef Pröll eine solide Basis für die Bäuerinnenarbeit der nächsten Jahre ist. Wir Bäuerinnen wissen genau, was unsere Betriebe benötigen, um zukunftsfest zu sein." Das erklärte heute Annemarie Brunner, Vorsitzende der Bauernbund-Bäuerinnen, anlässlich des Internationalen Frauentages.

Brunner betonte, dass die Sicherung der bäuerlichen Einkommen nicht nur verlässliche politische Rahmenbedingungen, sondern auch eine stärkere Marktorientierung der landwirtschaftlichen Betriebe erfordere. "Mit 30% mehr Mitteln für Investitionen gibt der 'Grüne Pakt' einen kräftigen Impuls zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Besonders wichtig sind mir dabei Investitionen in Know-how und Bildung der Bäuerinnen. Daher fordere ich neue Bildungsangebote mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt, um die Grundlage für erfolgreiches Investieren zu schaffen", so Brunner.

Bildung als Erfolgsfaktor

"Bildung und lebensbegleitendes Lernen sichern nicht nur den betrieblichen Erfolg, sondern auch die persönlichen Lebenschancen der Frauen im ländlichen Raum. Wir müssen die neuen Möglichkeiten, wie Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und in die Lebensmittelqualität, offensiv angehen. Darin waren die Bäuerinnen bisher schon stark und ich bin sehr optimistisch, dass uns das auch in Zukunft gelingen wird. Investitionen sollen auch Entlastung und Arbeitserleichterung mit sich bringen, um Beruf und Familie besser vereinbar zu machen", gab die Vorsitzende zu verstehen.

Kritik am Krankjammern der Opposition

D as Krankjammern der Opposition - zuletzt in der Person der grünen Abgeordneten Rest-Hinterseer - sei unerträglich, es entspreche überhaupt nicht dem Selbstverständnis junger Frauen und bringe den Bäuerinnen, die gerne am Land leben und arbeiten, rein gar nichts, kritisierte Brunner. "Es ist mir besonders wichtig, Frauen aus ländlichen Regionen für politisches Engagement zu motivieren. Der ländliche Raum bietet unzählige Chancen und hat eine unschätzbar hohe Lebensqualität, um die uns viele beneiden. Die Negativ-Propaganda der Opposition geht hier vollkommen ins Leere", so Brunner.
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